Lufthansa

Lufthansa plant Stellenabbau: Jeder fünfte Verwaltungsjob betroffen

Dennis Kittler
Dennis Kittler

Deutschland,

Die Lufthansa will am Montag einen umfassenden Stellenabbau in der Verwaltung verkünden. Ein Fünftel der Jobs soll wegfallen, um Kosten zu senken.

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Die Lufthansa will Zehntausende Stellen in der Verwaltung streichen. - dpa

Die Lufthansa wird aller Voraussicht nach am Montag einen massiven Stellenabbau ankündigen. Aus Unternehmenskreisen heisst es, dass konzernweit etwa 20 Prozent der Verwaltungsjobs gestrichen werden sollen.

Das entspricht mehreren Tausend Stellen, die in den kommenden Jahren wegfallen könnten, berichtet der «Stern».

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Die genaue Zahl der betroffenen Arbeitsplätze und die Details, welche Bereiche des Konzerns betroffen sind, wurden bisher nicht genannt. Das Unternehmen selbst hat sich bislang nicht offiziell zu den Berichten geäussert.

Lufthansa will trotz guter Geschäftszahlen Kosten reduzieren

Der Konzern beschäftigt aktuell rund 103'000 Mitarbeiter. Bereits in der Corona-Pandemie hatte die Lufthansa Zehntausende Stellen abgebaut.

Trotz positiver Geschäftszahlen und einer starken Ticketnachfrage will das Unternehmen nun erneut Kosten reduzieren. Die Luftfahrtgesellschaft kämpft mit hohen Kosten und einer geringeren Produktivität im Vergleich zu Wettbewerbern.

Bei der Lufthansa streiken die Piloten erneut.
Die Lufthansa kämpft mit hohen Kosten. (Symbolbild) - Boris Roessler/dpa

Die Fluggesellschaft hat das Ziel einer Umsatzrendite von acht Prozent bislang nicht erreicht, erläutert «t-online».

Optimistisch für das laufende Jahr

Die Pläne zum Abbau der Verwaltungsposten sollen beim Capital Markets Day am Montag offiziell vorgestellt werden. Experten erwarten, dass Lufthansa den Stellenabbau im Rahmen einer umfassenden Strategie zur Kostensenkung präsentieren wird.

Trotz der Herausforderungen zeigt sich der Konzern für das laufende Jahr optimistisch. Das operative Ergebnis fiel laut der Nachrichtenagentur «dpa» besser als erwartet aus.

Kommentare

User #784 (nicht angemeldet)

Bern Bundeshaus -50%, all Orte Schweiz auch, tägl. privates tun, plaudern std.lang, nach hause 1-2h; "Zu Viele, wenig Arbeit".

User #2533 (nicht angemeldet)

Ich meide Lufthansa und Swiss. Beide sind nicht mal mehr unter den Top 25 Airlines zu finden. Bei Lufthansa wundert dies nicht sonderlich. Bei der Swiss würde man etwas mehr erwarten. Leider aber schnorren die Deutschen da natürlich rein und senken das Niveau zu Gunsten einer höheren Rendite. Deshalb bevorzuge ich wenn auch allenfalls etwas teurer andere Airlines.

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