Lindt weist Vorwürfe zu Champs-Élysées-Werbespot entschieden zurück
Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Urheberrechtsverletzung zurückgewiesen. Die Schweizer Firma hatte Bilder der Beleuchtung der Champs-Élysées in einer Fernsehwerbung verwendet.

«Wir weisen die Vorwürfe des unlauteren Wettbewerbs sowie des parasitären Verhaltens im Zusammenhang mit einer kurzen, künstlerischen Sequenz aus einem Fernsehwerbespot aus dem Jahr 2018 entschieden zurück», schrieb ein Mediensprecher des Schokoladenherstellers auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag.
Lindt & Sprüngli ist am Mittwoch laut einem Urteil des Berufungsgerichts von Paris verurteilt worden, dem Comité Champs-Élysées 500'000 Euro Schadenersatz zu zahlen.
Lindt hat zwar vor Jahrzehnten den Namen Champs-Élysées für seine Schokoladenlinie angemeldet, aber das Comité beanstandet die Ausstrahlung eines Fernsehwerbespots, der die Beleuchtung «mit realistischem Aussehen» und «Ähnlichkeiten» mit den Lichtinstallationen der Jahre 2014 bis 2017 zeigt, wie aus dem Urteil vom 6. Februar hervorgeht, das von der Website L'Informé veröffentlicht wurde.
Der Schweizer Konzern wurde daher vor dem Gericht in Paris wegen «Verletzung des Urheberrechts an der glitzernden Version der Beleuchtung der Champs-Élysées und hilfsweise wegen Parasitismus» verklagt.
Das Komitee betont, dass diese Beleuchtungen mit erheblichen Investitionen verbunden seien. Sie führten zu zahlreichen Verwertungen und Partnerschaften, für die Unternehmen Lizenzgebühren zahlen.










