Lieferdienst Deliveroo bricht bei Börsendebüt in London ein

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    Grossbritannien,

    Die Aktie des britischen Essenslieferdienstes Deliveroo ist bei ihrem Debüt auf dem Londoner Parkett eingebrochen.

    Deliveroo-Fahrer in London
    Deliveroo-Fahrer in London - AFP/Archiv

    Die Aktie des britischen Essenslieferdienstes Deliveroo ist bei ihrem Debüt auf dem Londoner Parkett eingebrochen. Der erste Börsenkurs notierte am Mittwoch bei 331 Pence und damit deutlich unter dem Ausgabepreis von 390 Pence. Danach startete das Papier eine Talfahrt und weitete noch in den ersten Minuten die Verluste auf 275 Pence aus, was einem Minus von 30 Prozent entspricht.

    Zum Ausgabepreis wurde Deliveroo mit 7,6 Milliarden Pfund (umgerechnet 8,91 Milliarden Euro) bewertet - bereits weniger als ursprünglich angepeilt - und stemmte damit den grössten Börsengang in London seit einem Jahrzehnt und den grössten eines Technologieunternehmens aller Zeiten in der britischen Hauptstadt.

    Zuvor hatten Fondsmanager bereits mit Skepsis auf die Neuemission des 2013 gegründeten Unternehmens geschaut. Einige stellten die Frage, ob der rote Zahlen schreibende Lieferdienst, an dem Amazon beteiligt ist, jemals seine Bewertung rechtfertigen könnte.

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