Der Essenslieferdienst Lieferando und das Pfandsystem Rebowl testen eine Zusammenarbeit: Am Mittwoch startete in Berlin ein Pilotprojekt.
Fahrer von Lieferando in Berlin im April 2021
Fahrer von Lieferando in Berlin im April 2021 - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Essenslieferant Lieferando und das Pfandsystem Rebowl spannen zusammen.
  • Interessierte in Berlin können ihr Essen jetzt in Mehrwegschalen bestellen.

Wer sich in der Hauptstadt über das Portal Lieferando etwas bestellt, kann das Essen neu auch in Mehrwegschalen erhalten. Zu diesem Zweck wurde mit dem Pfandsystem Rebowl zusammengespannt. Zunächst beteiligen sich 30 Restaurants - im Laufe der auf drei Monate angelegten Pilotphase können laut Unternehmen noch Lokale dazukommen.

Zur Umstellung auf Mehrwegverpackungen benötigten Verbraucher und Gastronomen ein «zirkuläres Pfandsystem, in dem sie geeignete Mehrwegbehälter einfach leihen und zurückgegeben können», erklärte Lieferando-Geschäftsführerin Katharina Hauke. Der Anbieter Rebowl - der zum Pfandbechersystem Recup gehört - sei dafür der «perfekte Partner».

Mehrwegschalen können bundesweit zurückgegeben werden

Einem Lieferando-Sprecher zufolge ist Ziel des Projekts eine bundesweite Lösung, dazu sollen nach der Testphase Erfahrungen aller Partner ausgewertet werden. Letztlich hänge ein solches System von der Akzeptanz sowohl der Restaurants als auch der Konsumierenden ab.

Wer über die Lieferando-Bestellung einen Rebowl haben möchte, kann das in der Recup-App organisieren und dort auch den Pfandbetrag verbuchen. Die Schalen können bundesweit bei über 1800 Rebowl-Partnern zurückgegeben werden - der Pfandbetrag wird dann ausgezahlt. Beteiligt sind in Berlin unter anderem mehrere Pizzerien, einige Sushi-Restaurants sowie auf vegane Angebote spezialisierte Lokale.

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