Lage verändert sich für Fluggesellschaft Swiss täglich
Für die Fluggesellschaft Swiss verändert sich die Lage angesichts der aktuellen Kriege im Nahen Osten von Tag zu Tag. Es ist sehr herausfordernd Sonderflüge zu organisieren. Oberste Priorität für die Swiss hat dabei die Sicherheit.

Die Swiss hangle sich angesichts der Lage im Nahen Osten von Tag zu Tag, erklärte Swiss-Chef Jens Fehlinger in der «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio SRF. Im Zweifelsfall stehe die Swiss immer auf der sicheren Seite für ihre Gäste und Beschäftigten.
Bei der Fluggesellschaft gebe es einen Krisenstab und man stehe in engem Kontakt mit dem Schweizer Aussendepartement (EDA). Es sei sehr herausfordernd Sonderflüge zu organisieren. Aber, «wenn Hilfe benötigt wird, ist die Swiss bereit». Wichtig sei es, dass dann die Leute vor Ort nach Maskat gebracht werden könnten, da die Swiss vom Oman nach Zürich fliege.
Den Flugbetrieb ans wichtige Drehkreuz Dubai und ins israelische Tel Aviv setzte die Schweizer Fluggesellschaft vorläufig aus. Der neue Krieg im Nahen Osten erschwere aber auch generell den Flugverkehr nach Asien, weil nur noch drei schmale Routen über den Nordpol, die Türkei/Aserbaidschan und Saudi-Arabien in der Luft zur Verfügung stünden.
Die Kapazitäten seien aber derzeit ausreichend. Es gebe zwar viel mehr Verkehr auf diesen Routen, aber die Flüge könnten dort sicher durchgeführt werden. Um den finanziellen Schaden für die Swiss aufgrund der aktuellen Kriege zu beziffern, sei es noch zu früh, sagte Fehlinger.










