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    Kryptowährung: Bitcoin auf tiefsten Stand seit Mitte 2021

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Auch Kryptowährung leidet unter der Aussicht auf die steigenden Zinsen. Bitcoin ist mit 32'616 Dollar auf dem tiefsten Stand seit Juli 2021.

    Bitcoin Kryptowährung
    Bitcoin ist die mit Abstand populärste Kryptowährung. (Symbolbild) - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bitcoin leidet unter der aktuellen Situation an den Finanzmärkten.
    • Der Kurs ist von 40'000 auf 32'616 Dollar gefallen.
    • Das ist der tiefste Stand seit Juli 2021.

    Die Aussicht auf steigende Zinsen hält den Bitcoin und andere Digitalwährungen an den Finanzmärkten unter Druck. Am Montag fiel der Kurs der nach Marktwert grössten Internetdevise auf der Handelsplattform Bitfinex bis auf 32'616 US-Dollar. Das ist der tiefste Stand seit Juli 2021.

    Noch vor wenigen Tagen hatte ein Bitcoin rund 40'000 Dollar gekostet. Auch andere Kryptoanlagen wie Ether gaben zu Wochenbeginn im Wert weiter nach.

    Als entscheidend für die schlechte Stimmung am Kryptomarkt gilt die Aussicht auf steigende Zinsen. «Die Zinsangst hat Börsianer dies- und jenseits des Atlantiks voll im Griff», kommentierte Bitcoin-Experte Timo Emden von Emden Research. Nicht nur in der weltgrössten Volkswirtschaft USA, auch in anderen Ländern stemmen sich die Notenbanken gegen die hohe Inflation.

    Zinsen lasten auf Kryptowährung

    Steigende Zinsen lasten meist auf riskanten Anlagen wie Digitalwährungen. Zudem werfen Bitcoin und andere Kryptowerte keine laufenden Erträge wie Zinsen ab. Steigen die Zinsen, sinkt die Attraktivität zinsloser Anlagen gegenüber zinstragenden Titeln wie festverzinslichen Wertpapieren.

    «Die Investoren kehren in Anbetracht steigender Zinsen riskanten Anlageklassen den Rücken zu und halten Ausschau nach festverzinslichen Anlagealternativen», sagte Emden.

    Belastet wird Kryptowährung darüber hinaus von der anhaltenden Unsicherheit wegen des russischen Krieges gegen die Ukraine. Beobachter stellen schon seit einiger Zeit fest, dass Digitalwährungen sich relativ eng im Gleichklang mit den Aktienmärkten bewegen.

    Trübt sich dort die Stimmung ein, fallen häufig auch die Kurse von Bitcoin und anderen Internetdevisen. Von ihrem Status als «sicherer Hafen», den Kryptofans digitalen Vermögenswerten bis heute gerne zusprechen, ist aktuell kaum etwas zu sehen.

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