Die Kryptobank Seba will nach Asien und den Nahen Osten expandieren. Mit den Einnahmen von 110 Mio. Franken durch eine Finanzierungsrunde soll das klappen.
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Die Kryptowährungen verlieren wegen hohen Zinssätzen an Glanz und Attraktivität. (Symbolbild) - sda

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Kryptobank Seba nahm eine Finanzierungsrunde von 110 Millionen Franken auf.
  • Mit der Erhöhung des Kapitals wollen sie in Asien und dem Nahen Osten tätig werden.

Die Schweizer Kryptobank Seba, mit dem Hauptsitz in Zug, hat in einer Finanzierungsrunde 110 Millionen Franken aufgenommen. Bei einer Finanzierungsrunde investieren interessierte Kapitalgeber in ein Unternehmen. Laut der Medienmitteilung der Bank wurde diese Investition von einem Zusammenschluss von Blockchain- und Fintech-Investoren angeführt. Auch bereits bestehende Investoren haben ihre Beteiligung erhöht.

Die Seba will expandieren

Die Kryptobank ist momentan in über 25 Märkten weltweit tätig. Die jetzige Finanzierung soll genutzt werden, um sich in Asien und im Nahen Osten ausdehnen zu können. Die Bank ernannte bereits einen CEO für die Region in Asien. Dadurch wollen sie die Geschäfte in Singapur und Hongkong weiterentwickeln.

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Kreditkarte der Schweizer Bank Seba, mit der man via Handy Kryptowährungen in Schweizer Franken wechseln kann. - keystone

Mit einem Standort in Abu Dhabi möchte das Finanzinstitut auch im Nahen Osten wachsen. Auch den Personalbestand möchte die Bank ausbauen und in neuen Märkten expandieren. Zum Unternehmenszusammenschluss der neuen Finanzierungsrunde gehören laut der Medienmitteilung von Seba fünf Investmentunternehmen.

Die Seba nahm den Betrieb im Jahr 2018 auf mit einem Startkapital in Höhe von 100 Millionen Franken. Im Jahr 2019 erhielten sie dann eine Banklizenz. Weitere 20 Millionen Franken von Investoren sammelte die Kryptobank im Dezember 2020. Schon damals sprach CEO Guido Bühler von einer weiteren Finanzierungsrunde.

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