Im Bieterstreit um den Onlinehändler Zooplus haben sich die Konkurrenten zusammengetan: Der US-Investmentfonds Hellman & Friedman (H&F) und der schwedische Finanzinvestor EQT bieten nun zusammen 480 Euro pro Aktie - und damit zehn Euro mehr als zuletzt H&F allein, wie Zooplus am Montag mitteilte.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Onlinehändler nun mit 3,7 Milliarden Euro bewertet.

Der Onlinehändler wird damit mit 3,7 Milliarden Euro bewertet.

Zooplus unterstütze das «verbesserte und finale Angebot», teilte das Unternehmen weiter mit. Es werde vom Investmentverhikel von H&F namens «Zorro Bidco» unterbreitet. H&F hatte erstmals im August für Zooplus geboten - damals 390 Euro pro Aktie.

Die Annahmefrist endet am 3. November um Mitternacht; die Mindestannahmeschwelle liegt bei 50 Prozent plus eine Aktie. Sollte der Kauf gelingen, soll Zooplus danach von der Börse genommen werden.

Zooplus, gegründet 1999, ist nach eigenen Angaben der nach Umsatz grösste Onlinehandel für Tierbedarf in Europa. Das Unternehmen ist demnach in 30 europäischen Ländern präsent und hat mehr als acht Millionen Kundinnen und Kunden - fünf Millionen von ihnen haben demnach 2020 mehr als zweimal beispielsweise Katzenfutter oder Hundeleinen bei Zooplus bestellt. Im Angebot sind Produkte für Hunde, Katzen, Vögel, Hamster, Pferde sowie «andere pelzige und nicht pelzige Freunde». In der Corona-Krise war der Umsatz 2020 um 18 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gestiegen.

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