Japans Wirtschaft wird im laufenden Fiskaljahr nach Einschätzung der Zentralbank weniger stark wachsen als angenommen. Wie die Bank of Japan am Donnerstag nach Abschluss zweitägiger Beratungen bekanntgab, dürfte das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen.
Menschen gehen mit Gesichtsmasken am Gebäude des Hauptsitzes der «Bank of Japan» (BoJ) in Tokio vorbei. Foto: Shinji Kita/Kyodo News/AP/dpa
Menschen gehen mit Gesichtsmasken am Gebäude des Hauptsitzes der «Bank of Japan» (BoJ) in Tokio vorbei. Foto: Shinji Kita/Kyodo News/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Zuvor hatte die Notenbank noch ein Wachstum von 3,8 Prozent prognostiziert.

Vor diesem Hintergrund entschieden die Währungshüter, die geldpolitischen Zügel extrem gelockert zu lassen.

Japanische Geschäftsbanken können sich mit der Entscheidung der Zentralbank weiterhin so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen weiterhin billig bleiben.

Die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt hatte im Zuge der Corona-Krise einen Rekordeinbruch erlitten. Zwar rappelt sich Japan inzwischen wieder auf. Viele Ökonomen rechnen jedoch damit, dass es noch Jahre dauern wird, bis sich die Japan vollständig von den Auswirkungen der globalen Pandemie erholt haben wird.

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