Der Preisauftrieb in Frankreich nimmt weiter zu. Im September stiegen die nach europäischer Methode (HVPI) ermittelten Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte.
Alles ist teurer geworden für die Verbraucher in Europa. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Alles ist teurer geworden für die Verbraucher in Europa. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Der Preisauftrieb in Frankreich nimmt weiter zu. Im September stiegen die nach europäischer Methode (HVPI) ermittelten Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte.

Das ist die höchste Rate seit dem Jahr 2011. Im Vormonat hatte die Rate 2,4 Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 2,8 Prozent gerechnet.

Der nationale Preisindex (VPI), der etwas anders als der HVPI ermittelt wird, stieg im September ebenfalls, lag mit 2,1 Prozent aber deutlich tiefer als der europäische Index. Letzterer ist ausschlaggebend für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie will auf die erhöhte Teuerung im Euroraum nicht reagieren, weil sie die Entwicklung als überwiegend temporär betrachtet.

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