Luxustaschenhersteller Hermès erzielte im Schlussquartal 2021 weniger Umsatz mit Lederwaren als im Vorjahreszeitraum.
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Warteschlange vor einem Hermès-Geschäft in Paris. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Hermès verkaufte im Q4 2021 weniger Lederwaren als im Vorjahresvergleich.
  • Im Gesamtjahr konnte jedoch sogar das Vor-Corona-Niveau übertroffen werden.

Der französische Luxuskonzern Hermès muss sich nach einem erfolgreichen Jahr auf Gegenwind für seinen wichtigstes Bereich einstellen. Der Umsatz mit Lederwaren fiel im Schlussquartal zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf etwa eine Milliarde Euro.

Experten hatten einen deutlich geringeren Umsatzrückgang mit den weltberühmten Ledertaschen Birkin- und Kelly-Bags erwartet. Die Entwicklung gilt als problematisch, da Hermès nahezu die Hälfte seines Umsatzes mit Lederwaren macht. Die Aktie büsste zum Handelsstart 7,5 Prozent ein.

Vor-Corona-Niveau 2021 übertroffen

Im Gesamtjahr 2021 übertraf Hermès das Vor-Corona-Niveau. Der Erlös stieg gegenüber 2019 um 15,4 Prozent auf fast 9 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Das operative Ergebnis legte gegenüber dem Wert von vor zwei Jahren um rund ein Drittel auf 3,5 Milliarden Euro zu.

In beiden Fällen erzielte Hermès damit mehr als von Analysten erwartet. Unter dem Strich machte der Konzern einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es knapp 1,4 Milliarden im Vorjahr und 1,5 Milliarden 2019.

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