Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat zum offiziellen Start der Tesla-Produktion in Brandenburg die «Rieseninvestition» US-Elektroautobauers in Zukunftstechnologie begrüsst.
Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide im Mai 2021
Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide im Mai 2021 - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Wirtschaftsminister hofft auf «Tesla-Tempo» auch in anderen Bereichen.

Tesla habe den Bau «im Grunde ohne öffentliche Förderung» auf den Weg gebracht und damit «ein starkes Bekenntnis zum Standort Deutschland gegeben», sagte Habeck am Dienstag in Grünheide. Tesla erwarte, dass Deutschland der Leitmarkt für Elektromobilität werde, fügte der Minister hinzu.

Er hob auch hervor, dass die sogenannte Gigafactory des US-Elektroautobauers «in kurzer Zeit» habe gebaut werden können. Dies könne «natürlich auch ein bisschen mal Massgabe sein für Tesla-Tempo auch in andere Bereichen». Daran arbeite er «24 Stunden, sieben Tage die Woche», sagte der Wirtschaftsminister.

Tesla hatte grosse Teile der Fabrik auf eigenes Risiko mit vorläufigen Genehmigungen errichtet; erst Anfang März gab es die endgültige Genehmigung für das Werk.

Habeck sagte, Elektromobilität könne einen Beitrag dabei leisten, unabhängiger von Öl zu werden, das Deutschland auch aus Russland bezieht. Zwar sei Teslas Entscheidung für Elektromobilität schon vor dem russischen Angriff auf die Ukraine gefallen, aber natürlich sei weniger Verbrauch im Strassenverkehr eine «grosse Hilfe», sagte er.

«Wir wollen unabhängig von russischem Öl werden, das ist nicht trivial für Deutschland», führte der Minister aus. «Zu zeigen, wir können nicht nur Öl durch Öl ersetzen, sondern wir können auch elektrisch, ist natürlich an diesem Tag ein schönes Symbol.»

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