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GM setzt Produktion künftiger Robotaxi-Fahrzeuge aus

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USA,

Nach zwei Unfällen mit Robotaxi-Fahrzeugen und Fussgängern wurden die Autos in San Francisco verboten. Jetzt setzt GM die Produktion aus.

Die «Origin»-Fahrzeuge wurden zusammen mit Honda entwickelt und sollen nach bisherigen Plänen in einigen Jahren auch in Japan zum Einsatz kommen. (Archivbild)
Die «Origin»-Fahrzeuge wurden zusammen mit Honda entwickelt und sollen nach bisherigen Plänen in einigen Jahren auch in Japan zum Einsatz kommen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA/KIMIMASA MAYAMA

Nachdem die Robotaxi-Firma Cruise Fahrten ohne Menschen am Steuer stoppen musste, hat ihr Mutterkonzern General Motors die Produktion einer zukünftigen Fahrzeug-Generation ausgesetzt. Ein Sprecher machte keine Angaben, wie schnell sie wieder aufgenommen werden könnte. Nach der Fertigung einer kleinen Zahl von Vorserien-Fahrzeugen werde die Produktion der Fahrzeuge mit dem Namen «Origin» vorläufig gestoppt, teilte ein GM-Sprecher am Dienstag mit.

Die «Origin»-Fahrzeuge wurden zusammen mit Honda entwickelt und sollen nach bisherigen Plänen in einigen Jahren auch in Japan zum Einsatz kommen. In den rechteckigen Wagen mit Schiebetüren ist gar kein Platz für einen Fahrer vorgesehen.

Nach zwei Unfällen mit Fussgängern verbot die kalifornische Verkehrsbehörde Cruise, Autos ohne Sicherheitsfahrer auf die Strassen von San Francisco zu schicken. Die GM-Tochterfirma setzte daraufhin den fahrerlosen Betrieb auch an anderen Standorten aus. Fahrzeuge des Konkurrenten Waymo dürfen weiter fahrerlos durch San Francisco fahren.

Auslöser für die Entscheidung der Behörde war insbesondere ein Unfall Anfang Oktober, bei dem eine Frau unter ein Cruise-Fahrzeug geraten und von dem Wagen mehrere Meter mitgeschleift worden war. Dem Unfallbericht zufolge wurde die Fussgängerin zunächst von einem anderen Fahrzeug mit einem Menschen am Steuer angefahren und vor das selbstfahrende Auto geschleudert. Das selbstfahrende Auto habe zwar sofort gebremst – aber den Zusammenstoss nicht mehr verhindern können.

Die Verkehrsbehörde stört sich vor allem daran, was danach passierte. Das Robotaxi blieb zunächst stehen, versuchte danach aber, an den Strassenrand zu fahren. Die unter dem Wagen steckende Frau sei dabei rund sechs Meter mitgeschleppt worden und der Wagen habe ein Tempo von gut elf Kilometern pro Stunde erreicht, hiess es in der Entscheidung der Behörde. Zudem habe Cruise den Unfall zunächst harmloser dargestellt. Das Unternehmen lässt nun die anfängliche Kommunikation mit den Behörden nach dem Unfall prüfen.

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