GlaxoSmithKline hat zum Jahresauftakt ein hohes Wachstum bei Medikamenten verzeichnet. Dies konnte die Rückgänge in anderen Bereichen aber nicht auffangen.
GlaxoSmithKline
Büroräume des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline in London. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline litt auch zum Jahresauftakt unter der Corona-Pandemie.
  • Das Unternehmen verzeichnete ein hohes Wachstum bei Medikamenten.
  • Dies konnte die Rückgänge in anderen Geschäftsbereichen nicht auffangen.

Das Geschäft mit der Gürtelroseimpfung Shingrix sei eingebrochen, weil derzeit in vielen Ländern die Corona-Impfungen Priorität hätten. Dies teilte GlaxoSmithKline am Mittwoch in London mit.

Der Umsatz im ersten Quartal brach im ersten Jahresviertel um 18 Prozent auf rund 9,4 Milliarden Franken ein. Die Aktie zog nach den Nachrichten an der Börse auf ein Tageshoch. Zuletzt lag das Papier noch mit rund einem halben Prozent im Plus.

2022 will der Konzern dann Erlöse und Margen deutlich steigern. Dabei setzt der Vorstand auch auf Fortschritte bei den Corona-Impfungen. Auch das eigene Impfgeschäft, insbesondere mit Shingrix, sollte im zweiten Halbjahr wieder deutlich anziehen, hiess es weiter.

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