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    Genossenschaft Migros Zürich steigert 2023 Umsatz

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    Zürich,

    Migros Zürich verzeichnet zum Jahresende 2023 schwarze Zahlen. Während die Gastronomie aufblüht, hat das Non-Food-Segment erneut Einbussen zu verkraften.

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    Einkaufswagen der Migros. (Symbolbild) - keystone

    Die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) hat im vergangenen Jahr mehr Umsatz geschrieben. Insbesondere die Supermärkte und die Gastronomie legten zu, während die Fachmärkte 2023 erneut ein Flauten-Jahr erlebten.

    Umsatzwachstum dank Energiekrise

    Der Umsatz der GMZ legte um 3,6 Prozent auf 2,64 Milliarden Franken zu, wie sie am Mittwoch bekanntgab. Das Unternehmen begründet dies mit der Energiekrise 2022, die zu einem Preisanstieg von Energie, Rohstoffen und Lebensmitteln geführt und damit die Teuerung angetrieben habe. Damit sei die positive Umsatzentwicklung im Detailhandel begünstigt worden.

    Das heisst, die Migros hat im Zuge der Teuerung ihre Preise nach oben angepasst und damit ihre Produkte teurer verkauft.

    Die Supermärkte erzielten ein Plus von 4,9 Prozent auf 2,16 Milliarden. Besonders stark war das Wachstum bei den Bio-Läden Alnatura, die in der Schweiz von der GMZ betrieben werden. Sie legten um 7,6 Prozent auf 91 Millionen Franken zu, dies allerdings mit drei zusätzlichen Filialen in Bern Breitenrain, Thalwil und Stäfa.

    Am stärksten legte aber die Gastronomie zu. Sie habe sich nach den Coronajahren stark erholt, heisst es. Mit 138,7 Millionen Franken ging der Umsatz in diesem Bereich um 12,1 Prozent hoch.

    Stauchlender Non-Food-Markt

    Während die Supermärkte und das Food-Segment zulegen konnten, sind die Non-Food-Märkte der Genossenschaft Migros Zürich weiterhin in der Krise. Die Fachmarkt-Sparte, zu der Do it + Garden, OBI, Melectronics, Micasa, SportX und Bike World gehören, hat laut Mitteilung einen Umsatz von 168,1 Millionen Franken verzeichnet. Das entspricht einem Rückgang um 10,6 Prozent.

    Die Migros begründet das schwächelnde Geschäft mit den «strukturellen Branchenveränderungen im Non-Food-Markt». Um dem entgegenzuwirken, habe man unter anderem das M-Electronics-Angebot teilweise in die nahegelegenen Supermarkt-Filialen integriert und den Baumarkt OBI in Affoltern am Albis geschlossen. Ausserdem verkaufte die Migros ihre Freizeitanlage Milandia.

    Umsatzstärkste Genossenschaft innerhalb Migros-Gruppe

    Zur Genossenschaft Migros Zürich gehören noch weitere Firmen wie die Fitnessgruppe Movemi (Activ Fitness und Fitnesspark), die Gastronomiegruppe Ospena (u.a. Molino, Frascati, Igniv) sowie der deutsche Lebensmittelhändler Tegut.

    Letzterer legte laut Mitteilung um 2,4 Prozent zu und erzielte einen Umsatz von 1,28 Milliarden Euro. Unter anderem habe das Unternehmen die in Schwierigkeiten geratene Bio-Supermarktkette Basic mit ihren 19 Standorten und 500 Mitarbeitenden aufgekauft, mehrere Supermärkte eröffnet und auch das Netz der Selbstbedienungsläden Teo erweitert auf total 40 Filialen.

    Über die gesamte GMZ-Gruppe hinweg resultierte so ein Umsatz von 4,15 Milliarden Franken (+2,9%). Damit bleibe sie die umsatzstärkste Genossenschaft innerhalb der Migros-Gruppe, heisst es.

    Im laufenden Jahr will die GMZ die Nahversorgung ausbauen. Im zweiten Halbjahr werde man zwei Filialen des Kleinladen-Konzepts VOI eröffnen. Ausserdem nimmt die GMZ 2024 zwei weitere Alnatura Märkte in Betrieb.

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