Genmab übernimmt Merus und dessen Krebsmedikament für 8 Milliarden

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    Der Biopharmakonzern Genmab übernimmt den niederländischen Biotech-Konkurrenten Merus für 8 Milliarden Dollar.

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    Nach seinen Angaben könnte Petosemtamab, das derzeit in Phase-3-Studien getestet wird, für Patienten mit Kopf- und Halstumoren einen entscheidenden Fortschritt bedeuten. (Symbolbild) - pexels

    Der dänische Biopharmakonzern Genmab übernimmt seinen niederländischen Konkurrenten Merus. Das Biotech-Unternehmen entwickelt mit Petosemtamab ein Medikament, das bestimmte Krebsarten heilen soll. Der Kaufpreis beträgt 8 Milliarden Dollar.

    Die Übernahme könne «unsere Entwicklung zu einem globalen Biotechnologie-Führer erheblich beschleunigen», erklärte Genmab-Chef Jan van de Winkel in einer Mitteilung vom Montag.

    Nach seinen Angaben könnte Petosemtamab, das derzeit in Phase-3-Studien getestet wird, für Patienten mit Kopf- und Halstumoren einen entscheidenden Fortschritt bedeuten und bereits 2027 auf den Markt kommen. Genmab will die Entwicklung dieses Antikörpers zudem ausweiten und beschleunigen.

    Potenzial von Petosemtamab

    Laut den Prognosen des Konzerns soll Petosemtamab bis 2029 einen Beitrag von mindestens einer Milliarde Dollar zum Ebitda leisten und danach jährliche Umsätze in Milliardenhöhe ermöglichen.

    Genmab verfügt bereits über ein Krebsmedikament im Portfolio: Darzalex, das bei der Behandlung des Knochenmarkkrebses Multiples Myelom eingesetzt wird und von Johnson & Johnson vermarktet wird.

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