Roche

Roche lässt Patentklippe hinter sich

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Basel,

Bei Roche scheint das Gröbste der Patentklippe der vergangenen Jahre umschifft zu sein. Für das laufende Jahr geht der Pharmakonzern noch davon aus, dass die Umsatzerosion durch Nachahmerprodukte bei 0,6 Milliarden liegen könnte. Damit wurde die Prognose von bisher rund 1 Milliarden Franken nach unten revidiert.

Roche
Hauptsitz des Pharmakonzerns Roche in Basel. - sda - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Mit dem Patentablauf wichtiger Umsatzträger wie Avastin, Herceptin und Mabthera waren dem Konzern in den vergangenen Jahren Milliarden an Umsätzen weggebrochen. Diese galt es mit neueren Produkten abzufedern.

Zwischen 2022 und 2025 sind dem Konzern durch Nachahmer um die 5 Milliarden Franken weggefallen. Für das erste Halbjahr 2026 beziffert Roche den negativen Effekt auf noch 244 Millionen Franken.

Für Pharmakonzerne sind diese wegfallenden Einnahmen durch Generika Teil des Geschäftes. Dennoch machte die Patentklippe Roche über viele Jahre zu schaffen. Mit der aktuellen Prognose für 2026 scheint nun aber das Schlimmste vorbei.

Zum Vergleich: Novartis ist gerade in der stürmischen Phase wegfallender Patente. Der Finanzchef hatte die mögliche Umsatzerosion im Februar auf bis zu 4 Milliarden US-Dollar angesetzt.

Kommentare

Weiterlesen

chat
7 Interaktionen
«Zero-Click-Internet»
Nachtzug
3 Interaktionen
Billig-Zuganbieter

MEHR ROCHE

Roche
Konsolidierung
3 Interaktionen
Basel
Roche
2 Interaktionen
Studie

MEHR AUS STADT BASEL

FC Basel Stephan Lichtsteiner
28 Interaktionen
FCB gegen Lugano
basel demo
25 Interaktionen
Basel
Drucker Varianten
1 Interaktionen
System vom Netz getrennt