Erster Schultag in Basel mit Handyverbot und Frühlüftungen
Seit heute Montag gilt an der Basler Volksschule ein Handyverbot. Diese verbindliche Regel für alle Schulstandorte soll sowohl den Lehrkräften wie auch den Schülerinnen und Schülern helfen, wie Erziehungsdirektor Mustafa Atici am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Für manche Schulen ändere sich nicht viel, da einige das schon vorher so gehandhabt hätten. Ausnahmen seien möglich. Etwa dann, wenn die Lehrperson Handys ausdrücklich für bestimmte Unterrichtszwecke verwenden wolle. Ausnahmsweise dürften Schülerinnen und Schüler ihr Handy dann benutzen, wenn sie für den Kauf von Verpflegung damit zahlen wollten.
Das Erziehungsdepartement (ED) gab im Juli die Weisung heraus, dass Handys und andere elektronische Geräte wie Smartwatches auf dem Schulareal nicht in Gebrauch sein dürfen. Die Regelung gilt für die Primarstufe sowie für die Sekundarschule I, ebenso für Tagesstrukturen.
Auskühlung am frühen Morgen
Ebenfalls in Umsetzung am ersten Schultag befindet sich eine neue Hitzemassnahme, wie eine ED-Sprecherin sagte. Das systematische Frühlüften in den Schulhäusern bei Hitzeperioden soll die Innentemperatur der Räume zu senken. Die Massnahme geht zurück auf eine Budgetpostulat von Sandra Bothe (GLP), dem der Grosse Rat dieses Jahr zustimmte.
Bereits im Juni öffneten Mitarbeitende von Sicherheitsfirmen an sehr heissen Tagen an neun Schulstandorten jeweils am frühen Morgen die Fenster. Nach dieser Testphase wird dies nun auf alle Primar- und Sekundarschulhäuser ausgeweitet. Ausgenommen sind gemäss ED-Mitteilung vom Juni diejenigen Schulen, bei denen eine Nachtauskühlung durch manuelle Querlüftung möglich ist, oder über eine Lüftungsanlage verfügen.






