Die französische Regierung hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 6,0 auf 6,25 Prozent angehoben.
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Archivbild von Bruno Le Maire - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Le Maire: «Das Wachstum ist stark und solide».

«Das Wachstum ist stark, solide und dynamisch», sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag in der Nationalversammlung. «Wir werden im Dezember 2021 wieder dasselbe Niveau der Aktivität wie vor der Krise haben», fügte er mit Blick auf die Corona-Krise hinzu.

Die Abgeordneten beraten seit Montag den Haushalt 2022. Im kommenden Jahr werde das Defizit nicht die fünf Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) überschreiten, erklärte Le Maire. Im derzeitigen Haushaltsentwurf ist ein Defizit von 4,8 Prozent des BIP eingeplant, aber Präsident Emmanuel Macron will am Dienstag milliardenschwere Wirtschaftshilfen ankündigen, die im Haushalt noch nicht enthalten sind.

Le Maire verwies auch auf die finanzielle Hilfe des Staates angesichts der hohen Energiepreise: etwa 600 Millionen Euro für den so genannten Energiescheck für benachteiligte Haushalte und fünf Milliarden Euro für Steuererleichterungen bei der Stromversorgung.

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