Firmen ziehen vor allem nach Zug, Solothurn und Graubünden um
In der Schweiz haben im vergangenen Jahr zahlreiche Firmen ihren Sitz verlegt. Die meisten Zuzüge verzeichneten die Kantone Zug, Solothurn und Graubünden, wie eine Analyse der Wirtschaftsauskunftei Crif zeigt. Zürich hat netto am meisten Firmen verloren.

Im Jahr 2025 haben 38'081 bestehende Firmen ihr Domizil innerhalb der Schweiz verlegt, wie Crif am Freitag mitteilte. Dabei seien gut 80 Prozent der Umzüge innerhalb des jeweiligen Kantons erfolgt, während 7517 den Kanton wechselten.
Spitzenreiter in der Rangliste der zugezogenen Firmen ist der Kanton Zug. Netto seien 68 Firmen dorthin gezogen. Knapp dahinter folgen Solothurn (67 Firmen) und Graubünden (66). Dabei errechnet sich die Nettozuwanderung aus den Zu- und Wegzügen von Firmen in einem Kanton.
Zug habe vor allem von Zugängen aus Zürich (362), Luzern (117) und Schwyz (76) profitiert, hiess es. Bei Solothurn waren es mehrheitlich Firmen aus Bern (75), dem Aargau (45) und Zürich (38). Und nach Graubünden siedelten die meisten Firmen aus dem Tessin (66), Zürich (56) und Zug (27) um, wie es weiter hiess.
Auf der Verliererseite verzeichnete der Kanton Zürich mit einer Nettoabwanderung von 252 Firmen die umfangreichsten Abgänge. Weitere Kantone mit einer hohen Nettoabwanderung sind laut der Studie Bern (-117), Obwalden (-55) und Appenzell Ausserrhoden (-52).






