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    Fintech Safirum lanciert Franken-Stablecoin

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Das Rennen zwischen den Anbietern eines Franken-Stablecoin nimmt Fahrt auf. Das Schweizer Fintech Safirum hat am Dienstag unter der Bezeichnung «CHF-S» einen an den Wert der Schweizer Währung gekoppelten Blockchain-Token lanciert.

    Der Schweizer Franken dient als Wertbasis für immer mehr digitale Stablecoins. (Symbolbild)
    Der Schweizer Franken dient als Wertbasis für immer mehr digitale Stablecoins. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Die neue «digitale Form des Schweizer Frankens» ermögliche schnelle und kostengünstige Transaktionen rund um die Uhr, teilte das Fintech am Dienstag anlässlich des Lancierungs-Anlasses in Zürich mit.

    Der CHF-S richte sich sowohl an Private wie auch an Banken, Kryptobörsen und an andere institutionelle Nutzer. Schweizerinnen und Schweizern sei oftmals nicht bewusst, wie begehrt eine über einen Zeitraum von Jahrzehnten stabile Währung sei, betonte CEO Bastien Thiébaud an dem Lancierungs-Anlass.

    KYC-kompatibel

    Der neue Franken-Stablecoin erfüllt laut den Anbietern die derzeitigen Vorgaben der Finanzmarktaufsicht Finma dank einer «Whitelisting»-Funktion vollumfänglich. Zugelassen sind nur Nutzer, die sich zuvor digital mit Vorlage von ID oder Pass (KYC – «Know Your Customer») respektive bei Unternehmen durch eine KYB-Prüfung («Know Your Business») identifiziert haben.

    Der CHF-S werde im Verhältnis 1:1 durch eine Reserve in einem gesonderten Konto bei einer der beiden Partnerbanken gedeckt – es handelt sich um die Berner Kantonalbank und die Banque Richelieu. Weitere Banken würden als zusätzliche Depotbanken dazu kommen.

    Tiefe Gebühren

    Wie andere Stablecoins kann auch der CHF-S rund um die Uhr und innert Sekunden direkt zwischen den – registrierten – Benutzern überwiesen werden. Und dies unabhängig davon, wo auf der Welt sie sich befinden. Der CHF-S nutzt dafür die als effizient geltende «Solana»-Blockchain.

    Den Nutzern stellt Safirum tiefe Gebühren in Aussicht. So erhält die Stablecoin-Herausgeberin pro Transaktion eine Gebühr von 0,05 Prozent des Betrags, maximal aber 0,50 CHF-S zuzüglich Netzwerkgebühren.

    Andere Anbieter kommen

    Das Fintech Safirum dürfte mit seiner Lancierung zum jetzigen Zeitpunkt das Feld früh besetzen wollen. Im Februar 2026 hatte das deutsche Kryptounternehmen AllUnity einen Franken-Stablecoin unter dem EU-Rechtsrahmen Micar (Markets in Crypto-Assets Regulation) lanciert. Dessen Volumen ist mit derzeit rund 36 Millionen Franken allerdings eher bescheiden.

    Im Testlauf befindet sich derzeit der Stablecoin CHFD, den die Swiss Stablecoin AG herausgibt. Sie arbeitet dabei mit einem Konsortium mit grossen Finanzunternehmen zusammen. Diese umfassen die UBS, Postfinance, Sygnum, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank, BCV, SIX sowie Twint.

    Der Schweizer Gesetzgeber hat derweil günstigere Rahmenbedingungen für Herausgeber von Stablecoins in Aussicht gestellt. Das EFD hatte im vergangenen Herbst eine entsprechende Revision des Finanzinstitutsgesetzes (FINIG) in die Vernehmlassung geschickt. Eine Botschaft an das Parlament wird nun im kommenden Jahr erwartet.

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    Kommentare

    User #2320 (nicht angemeldet)

    Was soll wieder dieser neumodische digitale Schwachsinn, der die Menschen nur noch mehr verunsichert und stressig macht!!!??

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