Finma

Finma schickt MBaer Bank nach Geldwäschereivorwürfen in Liquidation

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Zürich,

Die MBaer Merchant Bank ist von der Finanzmarktaufsicht Finma in die Liquidation geschickt worden.

Bank
Die MBaer Bank wurde von der Finanzmarktaufsicht Finma in die Liquidation geschickt. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die MBaer Merchant Bank wurde in die Liquidation geschickt.
  • Die Finma hatte zuvor Mängel bei der Bekämpfung von Geldwäscherei festgestellt.
  • Die Bank verfügte per Ende 2025 über Kundenvermögen von insgesamt 4,9 Milliarden Franken.

Schwere Mängel bei der Bekämpfung von Geldwäscherei, stellte die Finanzmarktaufsicht Finma bei der Zürcher Privatbank fest.

Die Behörde hatte zuvor ein Enforcementverfahren eingeleitet.

Nachdem die MBaer Bank nun eine Beschwerde gegen das Finma-Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht zurückgezogen hat, habe die Aufsichtsbehörde der Bank die Bewilligung entzogen, teilte die Finma am Freitag mit. Sie hat bereits Liquidatoren bei der Bank eingesetzt.

Braucht es strengere Bestimmungen gegen Geldwäscherei?

Bereits am Vorabend war bekannt geworden, dass die US-Behörden die MBaer als «primäres Risiko für Geldwäscherei» einstufen und der Bank den Zugang zum US-Finanzsystem verwehren wollten.

Das US-Finanzministerium warf der Bank in einer Mitteilung vor, sie habe «hunderte Millionen Dollar im Auftrag illegaler Akteure mit Verbindungen zum Iran und zu Russland durch das US-Finanzsystem geschleust».

Die von dem aus der Bär-Bankfamilie stammende Michael «Mike» Bär Bank verfügte laut der Finma per Ende 2025 über Kundenvermögen von insgesamt 4,9 Milliarden Franken und führte knapp 700 Kundenbeziehungen. Sie zählte mehr als 60 Angestellte.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #4482 (nicht angemeldet)

Die Schweiz tut was. Schwarzgelder immer noch willkommen… offenbar.

User #5365 (nicht angemeldet)

Banken retten mit Milliarden, Geldwäsche-Platz, Zwangsgebühren finanzierte Chef-Löhne von 500k+, Überfällle am laufenden Band, Einbrüche, Bankomatensprengungen, Sprengstoffexplosion mit Druckwelle und hohem Sachschaden, kein erschwingbarer Wohnraum, KKPrämien explodieren, Millionenprojekte beim Bund werden in den Sand gesetzt, für Goldfisch-Rettung gibt es 200 Stutz Busse, Bundesräte trinken auf Staatskosten Cüpli während Privatwirtschaftler mit Gold und Rolex Trump beglücken, in Crans sterben über 40 Personen in einer Bar, während man Millionen für den Schutz tw. höchst korrupter Elliten am WEF ausgibt und die SRG der Garant für Demokratie und Wohlstand ist, weil Mona durch die Welt reist und sie den Millionensumpf der UEFA und FIFA durch Ausstrahlungen quersubventioniert. Eine Bananenrepublik? Eher einfach nur ein kleiner beschämender Alpenstaat, verfilzt bis unter den Scheitel.

Weiterlesen

patrick fischer
2'916 Interaktionen
Zertifikat gefälscht
Belugawal
41 Interaktionen
Nach Timmy-Drama

MEHR FINMA

UBS
Zu AT1-Anleihen
finma Rücktritt
7 Interaktionen
Zürich
cs boni
2 Interaktionen
CS
Finma
1 Interaktionen
Baselland

MEHR AUS STADT ZüRICH

Migros
2 Interaktionen
Anpassung
Sabine Balmer
32 Interaktionen
Nach SRF-Abgang
1 Interaktionen
Zürich
Zürich
1 Interaktionen
Zürich