Eurogruppen-Chef fordert Notfallpläne für Nahost-Krise

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Griechenland,

Angesichts der anhaltenden Krise im Nahen Osten ruft Eurogruppen-Präsident Kyriakos Pierrakakis die Mitgliedstaaten zu verstärkter Vorbereitung auch auf ein mögliches «schlechtes Szenario» auf.

Eurogruppen-Präsident Kyriakos Pierrakakis
Eurogruppen-Präsident Kyriakos Pierrakakis. - keystone

«Verschärft sich die Situation, muss Europa mit weiteren Initiativen reagieren», sagte er dem griechischen Nachrichtensender Skai. Die Eurogruppe ist das Gremium, in dem die Staaten der Eurozone ihre Steuer- und Wirtschaftspolitik koordinieren.

Wegen der dynamischen Lage sei für Freitag eine ausserordentliche Sitzung der Eurogruppe einberufen worden, erklärte der Vorsitzende. In einer solchen Situation müsse es neben einem Plan A auch einen Plan B geben.

Zunächst ergriffen die Länder nationale Massnahmen. Dazu zähle etwa die sogenannte Ausweichklausel, die es Staaten erlaubt, in aussergewöhnlichen Situationen von den Haushaltsregeln abzuweichen und zusätzliche Ausgaben zu tätigen – etwa zur Unterstützung der Ukraine nach der russischen Invasion. Am Freitag sollten zudem mögliche weitere Schritte auf europäischer Ebene erörtert werden.

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