Erfolg für Signa-Gläubiger Mubadala vor Schiedsgericht
Der Signa-Grossgläubiger Mubalda aus Abu Dhabi hat vor dem internationalen Schiedsgericht ICC in Genf einen Etappensieg errungen. Wie mehrere Medien am Dienstag berichteten, hat das Schiedsgericht den Arabern mehr als 700 Millionen Euro zugesprochen.

Die Insolvenzverwalter der Signa-Gesellschaften hatten die Forderungen von Mubadala nicht anerkannt. Wie sich der ICC-Spruch auf die Insolvenzverfahren auswirken wird, ist laut Juristen aber noch unklar.
Creditreform erklärte laut «Standard», der Schiedsspruch werde einzelne Insolvenzverfahren «massgeblich beeinflussen». «Insbesondere stellt sich die Frage, ob die Begleichung der Verfahrenskosten in bestimmten Fällen sogar zur Masseunzulänglichkeit führen könnte». Es werde entscheidend sein, wie die Insolvenzverwalter mit dieser neuen Lage umgehen werden.
Der Vorwurf der Scheichs lautete auf Verletzung von Finanzierungsvereinbarungen durch Signa Holding, Signa Prime, Signa Development, Familie Benko Privatstiftung, Laura Privatstiftung und René Benko selbst. Da Benko selbst und die Signa-Gesellschaften pleite sind, könnte laut «Krone» und «News» die Laura Privatstiftung in die Ziehung kommen. Die beiden Medien verweisen darauf, dass in der Laura-Stiftung noch Vermögenswerte im dreistelligen Millionenbereich vermutet werden.










