Elon Musk will Twitter-Kauf ohne Daten zu Bots nicht fortsetzen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Elon Musk wirft Twitter vor, bei Daten zu Bot-Accounts zu tiefe Zahlen anzugeben. Daher hat der Tesla-Chef den Kauf der Plattform zunächst ausgesetzt.

    Tech-Milliardär Elon Musk hat am Montag einen günstigeren Preis für seinen Übernahmeversuch bei Twitter ins Gespräch gebracht. (Archivbild)
    Tech-Milliardär Elon Musk hat am Montag einen günstigeren Preis für seinen Übernahmeversuch bei Twitter ins Gespräch gebracht. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/dpa-Zentralbild/POOL/Patrick Pleul

    Das Wichtigste in Kürze

    • Elon Musk will den Twitter-Deal vorerst aussetzen.
    • Dies solange, bis der Online-Dienst konkrete Zahlen zu Bot-Accounts vorlegt.
    • Nach den Vorwürfen brach die Twitter-Aktie ein.

    Tech-Milliardär Elon Musk beisst sich bei seinem angekündigten Twitter-Kauf an dem Vorwurf fest, dass der Online-Dienst zu niedrige Zahlen von Fake-Accounts angebe.

    Der Deal könne nicht weitergehen, bis Twitter-Chef Parag Agrawal beweise, dass solche Profile tatsächlich weniger als fünf Prozent der Nutzer-Basis ausmachten, schrieb Musk am Dienstag bei Twitter. Er habe sein rund 44 Milliarden Dollar schweres Kaufangebot im Glauben an die Richtigkeit der offiziellen Angaben von Twitter gemacht.

    Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla rückt schon seit Freitag die angeblichen falschen Angaben zu Fake- und Spam-Accounts in den Vordergrund. Da erklärte er den Deal deswegen für «vorläufig ausgesetzt» – während rechtlich fraglich ist, ob er die Vereinbarung mit Twitter überhaupt einseitig auf Eis legen kann. Nach dem anschliessenden Kurssturz der Twitter-Aktie brachte er am Montag ein niedrigeres Gebot ins Gespräch.

    Twitter-Aktie bricht nach Vorwürfen von Elon Musk ein

    Musk hatte sich mit dem Twitter-Verwaltungsrat auf eine Übernahme zum Preis von 54,20 Dollar je Aktie geeinigt. In den vorbörslichen US-Handel am Dienstag startete die Aktie nach Musks fortlaufenden Äusserungen nur noch bei 36,35 Dollar. Unklar ist, ob inkorrekte Angaben zur Zahl der Fake-Accounts wirklich als eine so gravierende Falschinformationen über das Twitter-Geschäft durchgehen, dass Musk die Konditionen des Deals ändern oder die Übernahme abblasen kann.

    Für den Erfolg des Übernahmeversuchs ist Elon Musk darauf angewiesen, dass ihm genug Anteilseigner ihre Anteile abtreten wollen. Twitter und Musk wollten die Übernahme bislang bis Jahresende abschliessen. Er kaufte in den vergangenen Monaten bereits einen Anteil von gut neun Prozent an Twitter an der Börse zusammen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    ewf
    14 Interaktionen
    «It is what it is»
    Klare Nacht Wetter
    12 Interaktionen
    Wolken fehlen

    MEHR IN NEWS

    Supreme Court
    Drittländer
    huthi jemen
    1 Interaktionen
    Gegen Huthi
    colombia
    1 Interaktionen
    Bei UN
    Peseschkian

    MEHR ELON MUSK

    elon musk doku
    17 Interaktionen
    Premiere
    3 Interaktionen
    Kiew
    17 Interaktionen
    Kiew
    a
    39 Interaktionen
    «Zu involviert»

    MEHR AUS USA

    Abbas Araghtschi Iran Konflikt
    Sieben-Tage-Plan
    7 Interaktionen
    Trump empfängt Xi
    2 Interaktionen
    Mountain View
    Macklemore
    81 Interaktionen
    Nach Sheeran-Rauswurf