Dow-Jones-Rekordmarke veranlasst Trump zu Kurz-Presseauftritt

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    USA,

    Die neue Rekordmarke des US-Leitindex Dow Jones hat US-Präsident Donald Trump zu einem äusserst ungewöhnlichen Kurzauftritt vor der Presse veranlasst.

    Donald Trump
    US-Präsident Donald Trump. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Dow Jones hat heute erstmals in seiner Geschichte 30'000 Punkte erreicht.
    • Der US-Präsident meldet sich nur in einer rund einmütigen Rede zu dem historischen Wert.
    • Erst gestern hat Trump die Einleitung der Übergabe der Amtsgeschäfte bekannt gegeben.

    Der abgewählte Amtsinhaber Donald Trump trat am Dienstag im Weissen Haus mit wenigen Minuten Vorankündigung vor die Kameras. Er bezeichnete die 30'000 Punkte des Dow Jones als «heilige Zahl».

    «Niemand hat gedacht, dass er das jemals sehen würde». So Trump bei seinem nur rund einminütigen Auftritt an der Seite seines Stellvertreters Mike Pence im Weissen Haus. «Ich will allen Leuten in der Regierung danken, die so hart gearbeitet haben.»

    Hoffnung auf Corona-Impfstoff sorgte für historischen Anstieg

    Zuvor hatten Hoffnungen auf einen Corona-Impfstoff und eine Übergabe der Regierungsgeschäfte an der Wall Street zu einem historischen Kursanstieg geführt: Der Dow Jones übertraf am Dienstag erstmals die Marke von 30'000 Punkten.

    Wall Street
    Der Dow Jones Industrial hat am Dienstag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 30'000 Punkten übersprungen. (Archivbild) - sda

    Trump hat gute Entwicklungen an den Aktienmärkten in den vergangenen Jahren immer wieder auf seine Politik zurückgeführt. Am Dienstag sprach er auch von den «absolut unglaublichen» Entwicklungen bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes. Fragen von Journalisten beantwortete Trump, der seine Niederlage auch drei Wochen nach der Wahl vom 3. November nicht anerkannt hat, erneut nicht.

    Trump leitete Übergabe von Amtsgeschäften ein

    Der Republikaner hatte am Montagabend aber den Weg für die Einleitung einer Amtsgeschäft-Übergabe an Wahlsieger Joe Biden freigemacht. Die Leiterin der zuständigen US-Bundesverwaltungsbehörde GSA, Emily Murphy, solle «tun, was getan werden muss», schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Murphy hatte Biden zuvor in einem Brief zugesagt, seinem Übergangsteam den Zugang zu Behördengebäuden, Finanzmitteln und Mitarbeitern zu gewähren.

    Dieser eigentlich rein bürokratische Akt ist eine Wegmarke beim Übergang von einer US-Regierung zur nächsten. Bislang hatte die von Trump ernannte Murphy es abgelehnt, den Brief zu schreiben, der Biden de facto als Wahlsieger anerkennt.

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