Die Post

    Die Post verschiebt einen Teil ihrer Klimaziele auf später

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Am Netto-Null-Ziel ab 2040 hält die Schweizerische Post weiterhin fest. Einen Teil ihrer Klimaziele verschiebt das Unternehmen aber auf später, wie die Post am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigte.

    Beim Klimaschutz will die Post stärker auf Massnahmen im eigenen Betrieb setzen - so etwa beim der Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte. (Themenbild)
    Beim Klimaschutz will die Post stärker auf Massnahmen im eigenen Betrieb setzen - so etwa beim der Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte. (Themenbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Trotz der Anpassungen komme die Post den gesetzlichen Vorgaben nach, betonte das Unternehmen. Über den Aufschub der Klimaziele hatte erstmals die Zeitung «Blick» berichtet. Das Zwischenziel der CO2-Reduktion bis 2030 solle dabei unverändert bleiben, hiess es auf Anfrage weiter.

    Wenn es darum geht, CO2-Emissionen aus dem eigenen Betrieb zu entnehmen und zu speichern, will sich die Post mehr Zeit geben: Neu soll das Ziel bis 2040 erreicht werden. Auch innerhalb der Wertschöpfungskette sei es teilweise zu Änderungen gekommen. Dies, weil sich der Markt für die CO2-Entnahme und -Speicherung langsamer entwickle, als es die Post ursprünglich erwartet hatte.

    Im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten arbeite das Unternehmen mit seinen Partnern auf eine Netto-Null-Bilanz bis spätestens 2050 hin. Dabei lägen die grössten Herausforderungen dort, wo die Post nicht allein entscheiden könne- so etwa bei der Beschaffung.

    Bei den Klimazielen werde der Fokus dort gestärkt, wo eine direkte Wirkung erzielt werden könne. Bei der E-Mobilität, erneuerbaren Energien, energieeffizienten Gebäuden und der CO2-Reduktion im Transport, wolle das Unternehmen weiter auf Kurs bleiben.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1868 (nicht angemeldet)

    Es werden nur Kohleziele verfolgt!

    User #2611 (nicht angemeldet)

    verkauft dafür die post ihren wald in ostdeutschland?

    Weiterlesen

    Ricardo
    3 Interaktionen
    Plattformen
    YB FC Zürich
    2 Interaktionen
    Tor-Spektakel

    MEHR DIE POST

    2 Interaktionen
    Bern / St. Gallen
    Die Post
    110 Interaktionen
    Umstritten
    die Post
    36 Interaktionen
    Kritik
    post
    2 Interaktionen
    Eschlikon

    MEHR AUS STADT BERN

    Dr. Sarah Schläppi
    2 Interaktionen
    «Sarah hat Recht»
    Nicole Loeb
    Nicole Loeb
    YB
    5 Interaktionen
    Waeber überragt
    a
    National League