Deutschland fordert mehr Regeln für Fast Fashion Firmen

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Belgien,

Deutschland geht in der EU gegen Fast Fashion vor. «Wir sehen, dass das zu einer riesengrossen Belastung der Umwelt wird», sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth am Rande eines Treffens der Umweltminister der EU-Staaten in Luxemburg.

Shein
Kaum ein anderer Hersteller verkörpert Fast Fashion so stark wie der chinesische Billigmodekonzern Shein. - keystone

Bei dem Treffen forderte Berlin gemeinsam mit Paris und Den Haag die Europäische Kommission dazu auf, stärker gegen Billigkleidung vorzugehen. Fast Fashion bezeichnet Kleidung, die kurzlebigen Trends folgt und häufig von so schlechter Qualität ist, dass sie nur wenige Male getragen werden kann.

«Der Ressourcenverbrauch ist enorm», so Flasbarth. «Letztendlich werden diese Textilien für den Mülleimer produziert, und das wollen wir einhegen.»

Um des Problems Herr zu werden, sollen die Hersteller dem Vorstoss der Länder zufolge in die Pflicht genommen werden: «Diejenigen, die absehbar zunehmende Müllmengen produzieren, müssen auch an der Beseitigung und an den Kosten beteiligt werden», sagte Flasbarth.

Zudem setzten sich Deutschland, Frankreich und die Niederlande für höhere Anforderungen an die Produkte ein, darunter längere Haltbarkeit und Recyclingfähigkeit.

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