Deutscher Discounter Kik schliesst etwa 300 Filialen
Der deutsche Textil- und Haushaltswaren-Discounter Kik schliesst in diesem Jahr Hunderte Filialen. Das teilte der Geschäftsführer des Unternehmens in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.

Die Zahl der Geschäfte sinkt demnach bis Ende 2026 in Europa um etwa 225 auf gut 4000, davon in Deutschland um 135 auf rund 2200. Europaweit sind 300 Schliessungen vorgesehen und 75 Neueröffnungen. Einige Standorte wurden bereits geschlossen, andere folgen in den kommenden Monaten.
Eine Liste der Geschäfte, die schliessen sollen, legte Kik nicht vor. Zahlreiche Beschäftigte seien bislang nicht informiert worden, hiess es. «Wir werden die Mitarbeitenden der betroffenen Filialen in anderen Filialen weiter beschäftigen oder anderweitig eine Lösung finden», sagte Kümmel. Kündigungen seien nicht geplant. Kik beschäftigt etwa 32'000 Menschen, 19'000 davon in Deutschland.
Kik ist die Abkürzung für «Kunde ist König» und wurde 1994 gegründet. Inzwischen ist die Kette in 14 europäischen Ländern vertreten. Im Jahr 2024 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro. In der Schweiz ist Kik nicht mit eigenen Filialen präsent.














