Emmanuel Macron hat die Präsidentschaftswahlen in Frankreich gewonnen. Auch in Deutschland zeigt sich die Industrie sehr erleichtert über den Ausgang.
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Wahlsieger Emmanuel Macron. - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Präsidentschaftswahlen von Frankreich hat Emmanuel Macron für sich entschieden.
  • Auch in Deutschland sind viele froh über seinen Sieg.
  • So auch der Bundesverband der Deutschen Industrie.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat den Wahlsieg von Emmanuel Macron in Frankreich mit «Erleichterung» zur Kenntnis genommen. «Die Wiederwahl von Emmanuel Macron ist ein wichtiges Zeichen für Frankreich und ein geeintes Europa». Das erklärte BDI-Präsident Siegfried Russwurm am Montag. Die derzeitigen Herausforderungen erforderten «einen intakten deutsch-französischen Motor im Herzen Europas».

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Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Foto: Jörg Carstensen/dpa - dpa-infocom GmbH

Die wirtschaftlichen Herausforderungen bezeichnete Russwurm als «gewaltig», in den kommenden Jahren sei in Europa mit «spürbaren Wachstumseinbussen» zu rechnen. Nur eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ermögliche es, sich von russischen Energieträgern unabhängig zu machen. So könne man die europäische Wirtschaft stärken.

«Wir erwarten von einem künftigen französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dass er an den Wachstumspfad Frankreichs anknüpft. Er soll die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärken», erklärte Russwurm weiter. Für viele deutsche Unternehmen sei der Handel mit und in Frankreich ein wichtiges Standbein: Insgesamt sind laut BDI rund 4500 deutsche Unternehmen in Frankreich vertreten und beschäftigen dort mehr als 310'000 Mitarbeitende.

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