Der Auto- und Lkw-Hersteller Daimler hat den Absatzeinbruch im dritten Quartal gut verkraftet. Die Chipkrise hinterliess zwar Spuren im Verkauf, der auf die Aktionäre entfallende Gewinn fiel mit 2,47 Milliarden Euro allerdings weiter üppig aus.
Bei Daimler klingeln die Kassen: Logo des Konzerns in Stuttgart (Archivbild).
Bei Daimler klingeln die Kassen: Logo des Konzerns in Stuttgart (Archivbild). - sda - KEYSTONE/DPA/MARIJAN MURAT

Das Wichtigste in Kürze

  • Das entspricht einem Plus von 21 Prozent zum Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Der Umsatz lag mit 40,1 Milliarden Euro minimal unter dem Wert aus dem Vorjahr.

«Wir bleiben auf Kurs, um unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen», sagte Finanzchef Harald Wilhelm. Man habe den operativen Gewinn «trotz eines herausfordernden Umfelds gesteigert». Daimler leidet, wie die meisten Autobauer unter dem aktuellen weltweiten Chipmangel und musste zuletzt immer wieder die Produktion einschränken.

Im dritten Quartal hatte beispielsweise die Pkw-Marke des Konzerns, Mercedes-Benz, gut 30 Prozent weniger Autos verkauft, inklusive Nutzfahrzeuge lag der Rückgang etwa bei einem Viertel.

Ein Stück weit hatte Daimler das aber dadurch ausgleichen können, dass der Konzern ertragsstarken Fahrzeugen bei der Chipversorgung Vorrang gab. Die teuren Top-Modelle wie die S-Klasse sowie die Elektroautos des Konzerns hatten daher zulegen können.

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