Cremo schreibt weiterhin rote Zahlen
Dem Freiburger Milchverarbeiter Cremo gelingt es nach wie vor nicht, das Ruder herumzureissen. Der Konzern hat 2025 einen Verlust von 17,1 Millionen Franken eingefahren. Das ist sogar ein wenig mehr als noch im Vorjahr mit 16,9 Millionen. Der Umsatz ging um 6,1 Prozent auf 473,6 Millionen zurück.

Trotz der in den letzten Jahren eingeleiteten strukturellen Verbesserungen hat Cremo die gesetzten Ziele nicht erreicht, wie das Unternehmen aus Villars-sur-Glâne am Donnerstag mitteilte.
Die Betriebskosten bleiben laut Cremo zu hoch, insbesondere aufgrund der Alterung der industriellen Anlagen, des Anstiegs bestimmter externer Kosten, etwa für Transport, Versicherungen und Werbung, sowie eines unzureichend gesteuerten Personalwachstums.
In diesem «anspruchsvollen Umfeld» habe der Verwaltungsrat unter dem Vorsitz des ehemaligen Staatsrats Georges Godel «entscheidende Weichenstellungen» vorgenommen. Diese führten zur Erneuerung der Geschäftsleitung und anschliessend zu einer Neuorganisation des Verwaltungsrats, um die Transformation des Unternehmens gezielter und wirksamer zu begleiten.
Ziel sei es, die «Transformation des Unternehmens zu beschleunigen und seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken», teilte Cremo mit. Die ersten beobachteten Entwicklungen seien ermutigend und liessen eine günstigere Dynamik erkennen, schrieb der Molkereikonzern in seiner Mitteilung.
Cremo hat im vergangenen Jahr seine Investitionen in die Produktionsanlagen fortgesetzt. Diese beliefen sich auf 10,2 Millionen Franken. Sie sollen dazu dienen, die operative Leistung und die Entwicklung der Infrastruktur der Gruppe zu unterstützen.






