Freiburger Festival Belluard Bollwerk widmet sich dem Untergrund
Die 43. Ausgabe des Festivals Belluard Bollwerk in Freiburg will unter dem Motto «underground complicities» den Untergrund erkunden. Auf dem Programm stehen lokale, Schweizer und internationale Kunstschaffende.

Die Künstlerinnen und Künstler werden das Thema der «unterirdischen Komplizenschaften» vertiefen. Die Ausgabe 2026 bietet ein Programm, das «von Klanginstallationen in der Stadt über einen entfolklorisierten, fantasievollen Alpabzug bis hin zu einer Performance in einem Bunker» reicht, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.
Das Festival will damit «seine künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Erde, Boden und Territorium» fortsetzen.
Die insgesamt 29 Projekte kommen aus den Bereichen Performance, bildende Kunst, Tanz, Film, Musik, Installation und Lesung. Sie thematisieren giftige Untergründe, verdrängte Themen oder den Abbau von Rohstoffen sowie deren politische und wirtschaftliche Komplizen.
«Der Untergrund ist ein Ort der Erinnerung, der Traumata, der Archive und der vergrabenen Wahrheiten», erklärte die Festivaldirektorin Elisa Liepsch vor den Medien. Das Festival findet vom 25. Juni bis zum 4. Juli statt.






