Börsen in Ostasien stark im Minus
In Ostasien sind die Börsenkurse wegen des sich ausweitenden Konflikts im Nahen Osten erneut deutlich gefallen. Der japanische Nikkei-Index schloss mit 3,6 Prozent im Minus ab, der südkoreanische Leitindex Kospi fiel um zwölf Prozent.

Wegen des starken Kurseinbruchs verhängte die Börse in Seoul einen vorübergehenden Handelsstopp, der fünf Minuten dauerte. Der Hongkonger Hang Seng sank bis Handelsschluss um rund zwei Prozent.
Südkorea und Japan hängen stark von Ölimporten aus dem Nahen Osten ab, die grösstenteils über die Strasse von Hormus transportiert werden. Derzeit ist der Schiffsverkehr in der Meeresenge wegen des Iran-Kriegs stark eingeschränkt und gilt als sehr riskant. Zudem sind die Preise für Rohöl seit Beginn des Kriegs deutlich gestiegen.














