Bär in Japan gelingt spektakuläre Flucht durchs Fenster

Keystone-SDA
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Japan,

Ein Bär, der am Dienstag in einer Fabrik in Fukushima vier Menschen angegriffen hatte, ist nun trotz diverser Fallen durch ein Fenster entkommen.

Bär
Nachdem er am Dienstag vier Menschen angegriffen hatte, verschanzte sich ein Bär in einer Fabrik in Fukushima. Nun ist er entkommen. - x/@politicalpen_

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bär in Japan sorgt derzeit für Aufsehen. Ihm gelang eine spektakuläre Flucht.
  • Bereits am Dienstag tritt er in Erscheinung, als er vier Mitarbeiter einer Fabrik angriff.
  • Trotz zahlreicher Fallen und einem Betäubungsversuch flüchtete er durch ein Fenster.

In Japan ist einem besonders cleveren Bären nach einem Angriff auf vier Menschen eine filmreife Flucht vor seinen Jägern gelungen. Wie japanische Medien berichteten, hatte sich das Tier nach dem Vorfall in einer Fabrik in Fukushima verschanzt.

Jäger und Einsatzkräfte versuchten ihn mehr als 24 Stunden lang mit Fallen und Betäubungsgewehren zu stellen. Doch vergeblich. Zwischenzeitlich wurde der Bär dabei beobachtet, wie er einen Wasserhahn bediente und daraus trank.

Schliesslich öffnete er nachts ein Fenster und entkam. Dass ihm dies gelungen sei, zeige die besondere Intelligenz des Bären, hiess es in den Berichten weiter.

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Auf diesem Video sieht man den Bärenangriff auf einen Mitarbeiter des Stahlwerks in Fukushima. - X/@politicalpen_

Selbst ein auf ihn abgeschossener Betäubungspfeil verfehlte seine Wirkung. Einsatzkräfte fanden den Pfeil später wieder, das Betäubungsmittel befand sich noch darin. Ob das Gerät versagte oder der Bär den Pfeil rasch abgestreift hatte, blieb unklar.

Bärenangriffe häufen sich

Nach seiner erfolgreichen Flucht durchs Fenster blies die Stadt die Jagd auf dem Fabrikgelände ab. Fukushimas Bürgermeister Yuki Baba rief die Bevölkerung jedoch zu Wachsamkeit auf.

Laut dem Umweltministerium wurden 2025 landesweit 13 Menschen durch Bären getötet – Ein Rekordwert.

Seit Jahren kommt es vermehrt zu gefährlichen Begegnungen zwischen Bären und Menschen. Es wird mit der Aufgabe von Ackerflächen und der Entvölkerung ländlicher Gebiete im Zuge der Überalterung und des Bevölkerungsrückgangs begründet.

Hast du schon mal einen Bären in freier Wildbahn gesehen?

Als weiterer Grund gilt, dass die Tiere nicht genug Nahrung in den Bergwäldern finden. Nach Regierungsangaben leben derzeit schätzungsweise mehr als 19'000 Schwarzbären in der Region Tohoku, zu der auch Fukushima gehört.

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Kommentare

User #1715 (nicht angemeldet)

Cleverer Bär! Bravo👏

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