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Boeing muss nach 737-MAX-Absturz Opferfamilie 29 Millionen zahlen

Keystone-SDA
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USA,

Boeing muss der Familie eines Opfers des Absturzes einer 737 MAX 8 von Ethiopian Airlines 29 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Eine Geschworenenjury in Chicago sprach das Geld der Familie eines irischen Uno-Mitarbeiters zu, der bei dem Unglück 2019 gestorben war.

Trümmer der abgestürzten Boeing 737 MAX 8 von Ethiopian Airlines nahe Bishoftu in Äthiopien im März 2019. (Archivbild)
Trümmer der abgestürzten Boeing 737 MAX 8 von Ethiopian Airlines nahe Bishoftu in Äthiopien im März 2019. (Archivbild) - KEYSTONE/EPA/STR

Geklagt hatte die Witwe von Michael «Mick» Ryan. Der Mitarbeiter des Welternährungsprogramms und Vater von zwei Kindern gehörte zu den 157 Todesopfern des Absturzes vom 10. März 2019. Insgesamt kamen dabei 21 Uno-Mitarbeitende ums Leben.

Das Unglück ereignete sich wenige Monate nach dem Absturz einer 737 MAX 8 der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air mit 189 Toten. Boeing räumte bereits 2019 ein, dass die Steuerungssoftware MCAS zu beiden Abstürzen beigetragen hatte.

Die Unglücke lösten zahlreiche Zivilklagen aus. Die meisten wurden mit vertraulichen Vergleichen beigelegt. Im ersten Zivilprozess im November 2025 erhielt der Witwer eines Opfers 28,45 Millionen Dollar zugesprochen. Im Mai sprach eine Jury der Familie einer 24-jährigen Amerikanerin 49,5 Millionen Dollar zu.

Nach dem jüngsten Verfahren sind noch zwei Klagen im Zusammenhang mit dem Ethiopian-Absturz offen. Die strafrechtlichen Verfahren gegen Boeing wegen der beiden Unglücke wurden im November 2025 eingestellt.

Kommentare

User #2044 (nicht angemeldet)

Ein echte Innerschweizer Wittwe hätte gerademal Fr 15.687.- plus ein warmes Raclette bekommen. Bei den Amis bedeutet jeder Unfall immense Schadenzahlungen. Auch wenn der Kaffee mal 1.5 Grad zu heiss ist.

User #1168 (nicht angemeldet)

Amerikanisches Produkt, ergo ist es nichts wert. Punkt und aus.

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