Bitcoin

    Bitcoin erreicht tiefsten Stand seit Wochen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Am Donnerstag ist der Bitcoin auf den tiefsten Stand seit Wochen gefallen. Er notierte bei rund 42'850 US-Dollar.

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    Die weltweit älteste und bekannteste Kryptowährung: Der Bitcoin. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Bitcoin notiert am Donnerstagmittag bei rund 42'850 US-Dollar.
    • Damit verzeichnet der Kurs ein Minus von neun Prozent im Vergleich zum Vortag.

    Der Bitcoin notiert am Donnerstagmittag bei rund 42'850 US-Dollar. Er ist damit auf dem tiefsten Stand seit Ende September 2021.

    Das ist ein Minus von über 9 Prozent zum Vortag. Das bisherige Bitcoin-Allzeithoch bei gut 69'000 US-Dollar von Mitte November rückt damit in immer weitere Ferne.

    Bitcoin: Kryptowährungsmarkt zeigt keine Unabhängigkeit

    In den letzten Wochen und Monaten hat sich immer wieder gezeigt, dass der Kryptowährungsmarkt keine Unabhängigkeit zu den Aktienmärkten zeigt. «Auch Bitcoin und weitere Kryptowährungen können sich kurzfristig nicht den Entwicklungen an den Aktienmärkten entziehen.» Das sagte Mike Schwitalla, Händler bei Crypto Finance, auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

    «Die Sorge um ein vorzeitiges Anziehen der Zinszügel lässt Anleger Kryptowährungen mit spitzen Fingern anfassen.» Das meint auch Timo Emden von Emden Research. Falls die US-Notenbank schneller als gedacht an der Zinsschraube drehe, werde es für Bitcoin immer schwieriger. Das Abdrehen des Geldhahns lasse die Anlageklasse unattraktiver erscheinen, so Emden.

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    Die Kryptowährung Bitcoin. - dpa

    Die Signale der US-Notenbank hätten indes aktuell Auswirkungen auf fast alle Anlageklassen, auch auf Gold, Silber oder Wachstumsaktien, betont Schwitalla. Mittel- und langfristig sieht er aber eine deutlich geringere Volatilität angesichts der reifenden Marktstruktur des Kryptoanlage-Universums.

    «Die Gretchenfrage ist nun, ob die Zinsen so stark erhöht werden, dass die aktuell negativen Realzinsen wieder ins Positive drehen.» Das betont Schwitalla. Sollte dies nicht der Fall sein, sei dies ein weiterhin günstiges Marktumfeld für Rohstoffe, Edelmetalle und auch Kryptowährungen.

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