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Belgischer Investor rettet Superba-Matratzen

Maike Lindberg
Maike Lindberg

Obwalden,

Ein belgischer Investor übernimmt die Schweizer Matratzenmarke Superba und Swissflex. Der Konkurs wurde abgewendet, rund 40 Jobs gerettet.

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Ein belgischer Investor übernimmt die insolvente Aquinos Bedding Switzerland AG. - Depositphotos

Ein belgischer Investor und Matratzenhersteller namens Matrafoam übernimmt die insolvente Aquinos Bedding Switzerland AG. Die Traditionsmarken Superba und Swissflex werden durch die neu gegründete Lunora AG weitergeführt, berichtet «Watson».

Die Übernahme ermöglicht einen Neustart ab 1. Dezember dieses Jahres. Rund 40 Arbeitsplätze in der Produktion in Flüh SO bleiben erhalten, meldet «bluewin.

Die portugiesische Mutterfirma Aquinos hatte seit Juni Löhne nicht mehr gezahlt. Der Konkurs wurde Ende Oktober eröffnet, doch der Investor sichert den Betrieb, so «Moebelmarkt».

Belgischer Investor beendet Krise

Aquinos Bedding produzierte Superba- und Swissflex-Matratzen in Flüh. Seit 2022 gehörte das Unternehmen der portugiesischen Aquinos-Gruppe, die sich übernommen hatte, berichtet «Watson».

Hast du eine Matratze von Superba?

Produktion lag seit Monaten still, Produkte verschwanden aus dem Handel. Gläubiger und Mitarbeiter erhielten nur Teilleistungen.

Der Sachwalter des Konkursamts Luzern führte Verhandlungen mit Matrafoam. Die Übernahme umfasst Produktionsmittel und Markenrechte, so «Punkt4».

Expertenmeinungen und Ausblick

Branchenexperten sehen in der Lösung eine Chance für Superba. Die Marken aus 1924 haben Kultstatus und starke Kundenbindung, meldet «Moebelmarkt».

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Ein belgischer Investor hat die Kult-Marke Superba gerettet – die Produktion der Schweizer Matratzen ist damit erstmal gesichert. - Depositphotos

Geschäftsführer Markus Zoller freut sich über die «Riesenlast von den Schultern». Produktion könne sofort starten, neue Stellen in Vertrieb folgen, berichtet «Watson» weiter.

Lunora AG mit Sitz in Büron LU bleibt unabhängig. Der Investor plant Repositionierung im wettbewerbsintensiven Schlafsystemmarkt.

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Kommentare

User #1540 (nicht angemeldet)

Tja, das ist leider bei viele, traduitionsreichen Bertrieben unterdessen so, dass kein Schweizer fähig oder gewillt ist, das Unternehmen zu retten und übernehmen, also machen es halt ausländische Investoren, und wenn dann diese nach ihrem eigenen Gusto wirtschaften, jammern alle in der Schweiz - Ihr seid da völlig selbst Schuld!

angry confederate

Das Monopoly geht und geht und geht und g...!

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