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Axpo baut Solaranlage für französisches Verteidigungsministerium

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Baden,

Der Energiekonzern Axpo hat in Frankreich einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) abgeschlossen. Dazu baut die Tochter Urbasolar eine Photovoltaikanlage. Kunde ist das französische Verteidigungsministerium.

Das Logo des Energiekonzerns Axpo am Hauptsitz in Baden. (Archivbild)
Das Logo des Energiekonzerns Axpo am Hauptsitz in Baden. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Auf dem ehemaligen Militärgelände in Salbris südlich von Orléons werde Urbasolar eine Stromanlage mit einer Leistung von 42 Megawatt bauen, teilte Axpo am Dienstag mit. Der Betrieb sei mit dem Abnahmevertrag für 30 Jahre sichergestellt. Angaben zum Auftragsvolumen machte Axpo nicht.

Der Baustart sei für 2028, die Inbetriebnahme für 2030 geplant, hiess es. Die Anlage werde 3,7 Prozent des Energiebedarfs des Ministeriums decken. Es handle sich um den ersten PPA, bei dem der französische Staat den erneuerbaren Strom für seinen eigenen Energiebedarf einsetze.

Die Photovoltaikanlage werde künftig mehr als 50'182 Megawattstunden (MWh) Strom pro Jahr produzieren, was dem jährlichen Stromverbrauch von 10'724 Haushalten entspreche, hiess es weiter. Für den Bau werden 30 Hektar Fläche in Anspruch genommen.

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Kommentare

User #1521 (nicht angemeldet)

In der Schweiz ist so etwas nicht möglich?? Schweizer Firma baut Energiebedarf im Ausland... und wann im Inland??

User #4301 (nicht angemeldet)

In Frankreich bauen wir Schweizer aber in der Schweiz importieren wir französischen Atomstrom, vorallem im Winter. ähh, was machen wir falsch?

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