Axpo

    Axpo im ersten Halbjahr mit nochmals etwas weniger Gewinn

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürich,

    Die Axpo hat in dem per Ende März abgelaufenen ersten Halbjahr etwas weniger umgesetzt und verdient. Auch der grösste Schweizer Energiekonzern ist von den Verwerfungen an den Energiemärkten infolge des Nahostkonflikts betroffen.

    Der Krieg im Iran belastet auch den Schweizer Stromanbieter Axpo.
    Der Krieg im Iran belastet auch den Schweizer Stromanbieter Axpo. - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Die Gesamtleistung sank im ersten Semester des Geschäftsjahres 2025/26 auf 3,9 Milliarden Franken von 4,0 Milliarden im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des Effekts aus Ergebnisverschiebungen und der Entwicklung der Fonds für die Stilllegung und Entsorgung der Kernkraftwerke (STENFO) resultierte ein etwas höheres Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 779 Millionen nach zuvor 744 Millionen.

    Der um die Sondereffekte bereinigte EBIT sank um 1,3 Prozent auf 836 Millionen Franken. Alle Geschäftsbereiche hätten dazu einen positiven Ergebnisbeitrag geliefert, hiess es von der Axpo. Unter dem Strich verdiente die Gesellschaft 519 Millionen Franken, nach 562 Millionen im ersten Halbjahr 2024/25.

    In der eigenen Stromproduktion konnten die in diesem Jahr noch höheren abgesicherten Preise einen negativen Mengeneffekt – unter anderem verursacht durch den ungeplanten Ausfalls des Kernkraftwerks Gösgen – mehr als wettmachen. Insgesamt lieferte Axpo in der Berichtsperiode rund 40 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms. Das AKW Gösgen ist seit dem 23. März 2026 wieder am Netz.

    Die Strategie der Axpo habe sich in einem herausfordernden geopolitischen Umfeld bewährt, hiess es weiter. Angesichts der Verwerfungen an den Energiemärkten infolge des Nahostkonflikts habe sich die Diversifikation nach geografischen Märkten und Geschäftsfeldern einmal mehr ausgezahlt.

    Der allgemeine Abwärtstrend bei den Energiepreisen in den vergangenen Jahren wurde 2025 von einer volatileren Entwicklung abgelöst – wetterbedingt und wegen geopolitischen Faktoren. Der Angriff der USA auf den Iran Anfang März 2026 habe danach zu Verwerfungen an den Energiemärkten geführt, deren Auswirkungen noch offen seien.

    Wie üblich rechnet die Axpo für das zweiter Halbjahr wegen der Saisonalität des Geschäfts mit einem niedrigeren Ergebnis als im ersten Semester. Zudem würden die abgesicherten Preise für die kommenden Jahre tiefer liegen.

    Das Ertragspotenzial aus der Schweizer Stromproduktion wird mit dem Heimfall der Wasserkraftwerke sowie dem schrittweisen Wegfall der Kernkraft langfristig deutlich kleiner. Vor diesem Hintergrund will die Axpo im internationalen Kunden- und Handelsgeschäft weiter wachsen.

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    Kommentare

    User #6247 (nicht angemeldet)

    Dank dem Stromnotstand von ein paar Jahren und den damit verbundenen Preiserhöhungen verdienen sie sich eine goldene Nase - dank an unseren BR, welchen diesen Preisaufschlag ermöglichte.

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    sdf
    28 Interaktionen
    Verzicht
    revolut
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    Auch Schweizer möglich

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