Der Industriekonzern Sulzer bekräftigt frühere Aussagen, wonach Überlegungen zur Zukunft seiner Division Applicator Systems angestellt werden. Auch eine Abspaltung sei eine Option, die in Erwägung gezogen werde.
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Das Logo des Industriekonzerns Sulzer. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Entscheid sei aber noch keiner getroffen worden, teilte Sulzer am Dienstagmorgen mit.

Das Unternehmen veröffentlichte die Stellungnahme nach einem Bericht in der Sonntagspresse, wonach Sulzer Applicator Systems abspalten und an die Börse bringen wolle.

So schrieb die «NZZ am Sonntag», dass der Plan zur Abspaltung der Division immer konkreter werde. Die Division sei als Teil von Sulzer viel tiefer bewertet, als wenn sie eigenständig wäre, zitierte das Blatt dazu Sulzer-Chef Greg Poux-Guillaume.

Applicator Systems ist die jüngste und kleinste Sparte des Sulzer-Konzerns und wurde 2017 geschaffen, indem die Geschäftseinheit Mixpac mit dazugekauften Firmen zusammengelegt wurden. Seiter ist die Division - auch durch Zukäufe - weiter gewachsen. Letztes Jahr betrug der Spartenumsatz etwas über 350 Millionen Franken, was rund 10 Prozent des Sulzer Gesamtumsatzes entspricht.

Die Division ist spezialisiert auf Produkte und Dienstleistungen zum Auftragen, Einspritzen und Mischen von Flüssigkeiten und Klebstoffen. Zielmärkte sind unter anderem die Medizin und die Tiermedizin, zur Anwendung kommen die Sulzer-Anwendungen und -Produkte aber auch im Kosmetikbereich und in der Industrie.

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