Ein 18-jähriges Bärenmännchen und seine gleichaltrige Schwester leben zurzeit getrennt in zwei Gehegen im Zoo Skopje. Im Frühling sollen sie nach Arosa kommen.
Das 18-jährige Braunbärmännchen soll schon diesen Frühling von Skopje nach Arosa zügeln.
Das 18-jährige Braunbärmännchen soll schon diesen Frühling von Skopje nach Arosa zügeln. - sda - Stiftung Arosa Bären / VIER PFOTEN

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Bärenland Arosa erhält im kommenden Frühling Zuzug.
  • Die beiden Bären leben derzeit im Zoo Skopje unter ungenügenden Bedingungen.

Im kommenden Frühling sollen zwei Bären aus dem Zoo Skopje nach Arosa ins Bärenland transportiert werden. Grund für den Umzug sind die schlechten Lebensbedingungen der Geschwisterbären in Nordmazedonien. Ein 18-jähriges Bärenmännchen und seine gleichaltrige Schwester leben zurzeit getrennt in zwei Gehegen im Zoo Skopje, die nur wenige hundert Quadratmeter gross sind.

Dort haben die Bären nicht immer Zugang zu Wasser, da die Becken undicht sind. Auch ist eine Pflege der Anlagen aufgrund defekter Schieber zwischen den Gehegen sehr schwierig, wie Arosa Tourismus am Donnerstag in einer Mitteilung schrieb.

Die Situation verbessert sich für alle Tiere

Weil noch zwei weitere Bären in dieser Anlage leben, konnte der Zoo die Einrichtung bisher nicht umbauen. Deshalb bat die Zooleitung die Tierschutzorganisation Vier Pfoten, die Geschwisterbären dauerhaft an einem besseren Ort unterzubringen. Damit verbessert sich die Situation für alle vier Tiere. Nach dem Wegzug der Geschwister möchte der Zoo die bestehende Anlage «schnellstmöglich» sanieren.

Der Umzug ins Bärenland Arosa soll bereits diesen Frühling stattfinden, hiess es weiter. Ein genaues Datum stehe noch nicht. Da der Tiertransport über mehrere Länder erfolgt, brauche es viel Organisations- und Logistikarbeiten im Vorfeld.

Das 2,8 Hektar grosse Bärenschutzzentrum in Arosa bietet Platz für fünf Bären. Zur Zeit leben aber nur die Tiere Meimo und Amelia dort, nachdem der Bär Napa 2020 eingeschläfert werden musste, und die Bärin Jambolina letzten Sommer verstarb.

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