Tatwaffe von Bluttat in Bellinzona war eine Stichwaffe
Die Verletzungen der am frühen Mittwochmorgen in Bellinzona getöteten Frau und des verletzten Mannes seien auf eine Stichwaffe zurückzuführen. Dies teilte die Tessiner Kantonspolizei mit. Der Zustand des schwerverletzten 61-Jährigen sei weiterhin kritisch.

Die Tessiner Kantonspolizei hatte kurz vor 3.30 Uhr in einer Wohnung in der Via Mirasole in Bellinzona zwei schwerverletzte Personen aufgefunden. Die 46-jährige Frau erlag später ihren Verletzungen und der 61-jährige Mann wurde ins Spital gebracht. Die dritte Person, ein 24-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Region, blieb unverletzt. Er wurde festgenommen.
Nach weiteren medizinischen Untersuchungen sei der 24-Jährige nach seiner Festnahme in eine Gesundheitseinrichtung verlegt worden, hiess es in der Medienmitteilung der Polizei weiter. Er gelte als nicht haftfähig und nicht vernehmbar.
Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eingeleitet. Die mutmasslichen Straftaten seien Mord, untergeordnet werde wegen vorsätzlichen Totschlags ermittelt.
Weitere Untersuchungen zur Tatdynamik würden durch technische und wissenschaftliche Ermittlungen, die Suche nach forensischen Spuren, medizinisch-rechtliche Prüfungen und die Sammlung von Zeugenaussagen fortgesetzt, heisst es abschliessend.










