Zürich, Genf und Lausanne zählen zu den smartesten Städten der Welt
Schweizer Städte dominieren weltweit: Zürich, Genf und Lausanne zählen erneut zu den führenden Smart Cities.

Das Wichtigste in Kürze
- Zürich verteidigt im sogenannten Smart City Index 2026 den ersten Platz vor Oslo und Genf.
- Lausanne verbessert sich deutlich und schafft neu den Sprung in die Top 10.
- Der Index misst Digitalisierung und die Zufriedenheit mit der Infrastruktur und Diensten.
Die Städte Zürich, Genf und Lausanne zählen weltweit zu den führenden Städten in Bezug auf Digitalisierung sowie die Zufriedenheit der Bevölkerung mit Infrastruktur und Dienstleistungen.
Zürich verteidigte im IMD Smart City Index 2026 unter 148 Städten den ersten Platz. Genf behauptete sich hinter Oslo auf Rang drei.
Lausanne verbesserte sich um drei Plätze und belegte neu Rang sieben hinter Dubai. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Bericht des IMD World Competitiveness Center (WCC) hervor.
Der Bericht hebt hervor, dass in den erfolgreichsten Städten Faktoren wie Transparenz, Qualität der Infrastruktur und öffentliches Vertrauen wichtiger sind als reine technologische Spitzenleistungen.
Die Schweizer Städte schneiden besonders bei Institutionen, Governance und städtischen Strukturen überdurchschnittlich ab, während technologische Indikatoren weniger stark ins Gewicht fallen.
Städte in Frankreich, Kanada und China rutschen nach hinten
Grössere Verschiebungen zeigten sich in anderen Weltregionen: Die saudi-arabische Oasenstadt Al Ula machte 27 Plätze gut, die US-Hauptstadt Washington 23.
Dagegen verloren die französischen Städte Bordeaux und Lyon jeweils 19 Plätze, Ottawa in Kanada und Shenzhen in China je 18.
Die Studie verdeutlicht zudem, dass technologische Reife allein nicht ausreicht. Städte wie Athen (Rang 139) und Rom (143) verfügen zwar über hohe Technologie-Scores. Sie fallen jedoch aufgrund schwacher Werte bei Vertrauen, Korruptionswahrnehmung und Bürgerbeteiligung zurück.
Der Smart City Index basiert auf Befragungen von rund 400 Einwohnern pro Stadt. Er misst vor allem subjektiv wahrgenommene Lebensqualität, Transparenz sowie die Zufriedenheit mit digitalen Dienstleistungen.










