So rüsten sich Zürcher Rettungskräfte für Street Parade
Schutz&Rettung Zürich hat für die Street Parade am Samstag 400 zusätzliche Mitarbeitende aufgeboten. Für die Notfallversorgung stehen auch drei Boote und 13 zusätzliche Rettungswagen im Einsatz.

Um die Spitäler zu entlasten, betreibt Schutz&Rettung (SRZ) auch eine Notunterkunft, wie die Blaulichtorganisation am Montag mitteilte. Diese soll dazu dienen, dass sich Personen ausnüchtern können.
Am Samstag werden wieder hunderttausende Feierwütige in Zürich erwartet. Im vergangenen Jahr behandelte SRZ nach eigenen Angaben 757 Personen. Am häufigsten kamen Schnittverletzungen, Schürfungen, hitzebedingte Kreislaufprobleme und Vergiftungen vor. Eine Person musste in lebensbedrohlichem Zustand hospitalisiert werden.
2025 zählten die Organisatoren rund 800'000 Personen an der Street Parade.
SRZ bereite sich jeweils intensiv auf den bevorstehenden Grossanlass vor, heisst es in der Mitteilung. Dazu gehörten die Kontrollgänge von Brandschutzexperten der Feuerpolizei, die vor und während dem Anlass die Fluchtwege und die Einhaltung der Brandschutzvorgaben überprüfen.
Die rund 400 zusätzlichen Mitarbeitenden sind von der Sanität, der Einsatzleitzentrale, Berufs- und Milizfeuerwehr, Zivilschutz, Logistik und verschiedenen Stabsbereichen.

Vorbereitungen treffen auch die SBB: Am Samstag wollen sie die Feierfreudigen mit 20 Extrazügen und zusätzlichen Wagen an die Parade fahren und wieder nach Hause bringen, wie sie am Montag mitteilten.
Zur Vorbereitung gehöre auch das Bereithalten von Störungskonzepten für unvorhergesehene Fälle, heisst es weiter.
Von Samstagmittag bis Sonntagmorgen stocken die SBB die Personalbestände in der Betriebszentrale Ost maximal auf. So wollen sie einen Beitrag leisten, dass die Besucherinnen und Besucher pünktlich an die Street Parade und danach sicher nach Hause kommen.










