Migros will alle ihre Genossenschaften zusammenlegen
Die Migros plant offenbar einen grossen Umbruch: Die zehn Regionalgenossenschaften sollen zu einer einzigen zusammengeführt werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Migros-Chef Mario Irminger setzt sich offenbar für eine einzelne Einheitsgenossenschaft ein.
- Die Reform soll Doppelspurigkeiten und lange Entscheidungswege beseitigen.
Die Migros verfügt bekanntlich über eine aussergewöhnliche Struktur, die auf ihren Gründer Gottlieb Duttweiler zurückgeht: Statt einer grossen Zentrale wollte er starke Regionen schaffen. So gibt es bis heute zehn Regionalgenossenschaften.
Das Modell scheint nicht mehr zeitgemäss. Bekannt ist, dass die Genossenschaften Doppelspurigkeiten und lange Entscheidungswege mit sihc bringen.

Die Migros arbeitet nun gemäss Informationen der «NZZ am Sonntag» an der Abschaffung ihrer zehn Regionalgenossenschaften.
Migros-Chef will eine Einheitsgenossenschaft
Migros-Direktor Mario Irminger soll sich für eine Einheitsgenossenschaft ausgesprochen haben. Das schrieb die Zeitung nach Gesprächen mit Personen aus dem Unternehmen und dessen Umfeld.

Zur Diskussion stünden eine Reduktion auf drei Regionalgenossenschaften oder die Fusion zur Einheitsgenossenschaft. Von einer Einigung sei man nicht weit entfernt, sagte eine Quelle zur Zeitung.
Die Migros prüfe auch, wie sich die Reform ohne Urabstimmungen umsetzen liesse, sagten Insider. Die Migros habe nicht bestritten, dass sie intern an einer neuen Organisation arbeite. Einen Entscheid gebe es aktuell nicht, teilte die Detailhändlerin der Zeitung mit.











