Zürcher Gericht verurteilt ukrainischen Hacker zu fast 13 Jahren
Ein ukrainischer Hacker wird in Zürich zu 12 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Zu seinen Opfern gehörten mehrere Schweizer Firmen.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Bezirksgericht Zürich verurteilt einen Hacker zu 12 Jahren und 9 Monaten Haft.
- Der 52-Jährige soll an weltweiten Ransomware-Angriffen beteiligt gewesen sein.
- Zu den Opfern gehörten Stadler Rail, Meier Tobler und Crealogix.
Das Zürcher Bezirksgericht hat einen 52-jährigen ukrainischen Hacker zu 12 Jahren und 9 Monaten Gefängnis verurteilt.
Dazu kommt ein Landesverweis für zehn Jahre.
Der Mann soll Firmendaten verschlüsselt und anschliessend Lösegeld für deren Freigabe verlangt haben.
Schweizer Firmen unter den Opfern
Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der im Kanton Basel-Landschaft wohnhafte Ukrainer an weltweiten Ransomware-Angriffen beteiligt war.
Unter den Opfern befinden sich mehrere bekannte Schweizer Unternehmen.
Dazu gehören der Zugbauer Stadler Rail, das Gebäudetechnikunternehmen Meier Tobler und der Finanzsoftwareanbieter Crealogix.
Bei solchen Angriffen verschlüsseln Kriminelle Daten oder ganze Computersysteme. Für deren Freigabe verlangen sie anschliessend Lösegeld.
Gericht geht über Antrag hinaus
Bemerkenswert ist auch die Höhe der Strafe.
Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Gefängnis verlangt. Das Bezirksgericht ging mit 12 Jahren und 9 Monaten noch darüber hinaus.
Der 52-Jährige hatte die Vorwürfe bestritten.










