Ein ohne Arbeitsbewilligung tätiges Kindermädchen ist von der Zuger Polizei gebüsst und weggewiesen worden.
Am Wochenende war die Zuger Polizei wieder reichlich gefragt.
Am Wochenende war die Zuger Polizei wieder reichlich gefragt. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zuger Polizei hat ein serbisches Kindermädchen ohne Arbeitsbewilligung entdeckt.
  • Ausserdem sind in der Stadt Zug zwei betrügerische Bettler aufgeflogen.
  • Die drei Personen wurden bestraft und mussten die Schweiz verlassen.

Am Freitag traf die Zuger Polizei auf eine Frau, die ohne Arbeitsbewilligung als Kindermädchen tätig war. Die 34-jährige Serbin arbeitete bei einer Familie in Steinhausen, wie die Zuger Polizei am Montag mitteilte. Sie wurde festgenommen und wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz verurteilt. Die Serbin wurde weggewiesen und mit einer zweijährigen Einreisesperre belegt. Auch ihre Arbeitgeberin wird verzeigt.

Falsche Bettler bestraft

Einen Tag später kontrollierten Polizisten in der Zuger Innenstadt zwei Bettler. Sie hatten Passanten aufgefordert, Geld für die Taubstummenvereinigung «Handicap International» zu spenden und sich selber als taubstumm ausgegeben. Das von ihnen eingesetzte Spendenformular hatten sie gefälscht.

Die beiden 19- und 20-jährigen Rumänen wurden festgenommen und ebenfalls durch den Schnellrichter sofort mit einer Busse bestraft. Auch sie mussten die Schweiz verlassen.