Forbo stabilisiert Umsatz im ersten Halbjahr

Der Bauzulieferer Forbo mit Hauptsitz im zugerischen Baar hat im ersten Halbjahr 2026 trotz eines schwierigen Marktumfelds den Umsatz stabilisiert und arbeitet an einer neuen strategischen Ausrichtung. Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Der Bodenbelags- und Klebstoffherstellers Forbohat im ersten Halbjahr einen Reingewinn von 30,8 Millionen Franken erzielt. (Symbolbild)
Der Bodenbelags- und Klebstoffherstellers Forbohat im ersten Halbjahr einen Reingewinn von 30,8 Millionen Franken erzielt. (Symbolbild) - KEYSTONE/KARL MATHIS

Der Umsatz sank nur noch leicht um 0,2 Prozent auf 545,7 Millionen Franken, wie der Spezialist für Bodenbeläge und Kunststoffbänder am Dienstag mitteilte.

Das erste Semester sei erneut durch eine anhaltende Schwäche der globalen Konjunktur geprägt gewesen, hiess es. Ab dem zweiten Quartal sei es zudem durch den Iran-Krieg zu deutlich höheren Rohstoffpreisen und Transportkosten gekommen. Allerdings zeigten die ergriffenen operativen Massnahmen bereits erste Verbesserungen.

Den operativen Gewinn (Ebit) beziffert das Unternehmen auf 41,9 Millionen Franken, ein Minus von 2,3 Prozent zum Vorjahr. Die entsprechende Marge lag bei 7,7 Prozent nach 7,8 Prozent im ersten Semester des Vorjahres.

Unter dem Strich fiel der Reingewinn mit 30,8 Millionen um 7,8 Prozent tiefer aus. Die Erwartungen der Analysten wurden damit beim Umsatz übertroffen, beim Ebit erfüllt und beim Reingewinn verfehlt.

In beiden Geschäftsbereichen lief es besser als erwartet. Die grössere Division Flooring Systems, also das Geschäft mit Bodenbelägen und Bauklebstoffen, verzeichnete einen Umsatz von 370,4 Millionen Franken. Noch etwas besser entwickelte sich die kleinere Sparte Movement Systems, die das Geschäft mit Förderbändern und Antriebsriemen umfasst. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Lokalwährungen um 7,9 Prozent auf 175,4 Millionen Franken.

Am Ausblick für das Gesamtjahr hält Forbo fest und bleibt nach wie vor unkonkret. So werde weiterhin ein anspruchsvolles Marktumfeld ohne eine breite Erholung der Endmärkte erwartet, hiess es. Der Umsatz dürfte laut Management währungsbedingt leicht tiefer ausfallen, der operative Gewinn leicht höher.

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