Zug

    Zug: Angestellter verkauft Autos – und steckt Erlös in eigene Tasche

    Katharina Lehmann
    Katharina Lehmann

    Region Zug,

    Ein Angestellter eines Zuger Autohändlers steht vor Gericht, weil er beschuldigt wird, den Erlös aus dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen veruntreut zu haben.

    Gebrauchtwagen
    Ein Gebrauchtwagen-Verkäufer hat den Erlös von sieben Autos mutmasslich für sich behalten und steht nun vor Gericht. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Angestellter verkaufte in Zug Gebrauchtwagen und behielt den Erlös für sich.
    • Insgesamt soll er so sieben Autos an Privatkunden verkauft haben.
    • Nun steht der Autoverkäufer wegen Veruntreuung von 140'000 Franken vor Gericht.

    Der Mitarbeiter eines Zuger Autohandelsunternehmens sieht sich vor Gericht mit schweren Vorwürfen konfrontiert.

    Nach Anklageschrift der Zuger Staatsanwaltschaft soll er zwischen März und August 2019 nicht weniger als sieben Gebrauchtwagen an Privatkunden verkauft haben. Den Erlös dieser Transaktionen soll er für sich behalten haben, wie die «Luzerner Zeitung» schreibt.

    Verdacht der mehrfachen Veruntreuung

    Demnach summierten sich die Einnahmen aus den sieben Verkäufen auf rund 140'000 Franken, die er für seinen privaten Gebrauch zweckentfremdete.

    Deshalb steht der Autoverkäufer nun wegen des Verdachts auf Veruntreuung in mehreren Fällen vor Gericht, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. Im Frühjahr 2020 konfiszierte man zudem mehrere Uhren von ihm, um deren Erlöse zur Deckung der Verfahrenskosten zu verwenden.

    Hast du schon einmal schlechte Erfahrungen bei einem Gebrauchtwagenkauf gemacht?

    Die Staatsanwaltschaft hat eine 16-monatige Freiheitsstrafe beantragt, mit einer zweijährigen Bewährungszeit. Der Prozess wird im November vor dem Strafgericht Zug stattfinden. Aktuell gilt für den angeklagten Mann weiterhin die Unschuldsvermutung.

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    Kommentare

    User #1761 (nicht angemeldet)

    Er hat sie doch verkauft. Also hat er seine Arbeit erledigt. Steht nirgends im Vertrag, wer es einkassieren darf. Sorry aber ja. Bin nicht ich und sein Problem, alles Gute.

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